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Mittelstrimmig

Von Beziehungen und Lebensängsten: Maria Ackermann aus Mittelstrimmig hat ein Buch veröffentlicht

Sie sammelt Ideen, setzt sich kritisch mit dem Zeitgeschehen auseinander und liebt poetische Verse. Was liegt da näher, als alles aufzuschreiben und daraus ein Buch zu machen? Seit rund einem halben Jahr wohnt die gebürtige Limburgerin Maria Ackermann in Mittelstrimmig.

Maria Ackermann hat in ihrem Buch Gedichte und zwei Kurzromane gesammelt. Thema sind Beziehungen und deren Probleme.
Maria Ackermann hat in ihrem Buch Gedichte und zwei Kurzromane gesammelt. Thema sind Beziehungen und deren Probleme.
Foto: Ulrike Platten-Wirtz

Schon als Jugendliche hat sie Gedichte und Kurzgeschichten geschrieben. Das ist bis heute so geblieben. Den Wunsch, einmal ein eigenes Buch zu veröffentlichen, gab es schon länger. Gemeinsam mit ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Ehemann hat die heute 64-Jährige Gedichte und Geschichten gesammelt, die jetzt in dem Buch „Die Farben der Angst“ zusammen erscheinen. „Im Großen und Ganzen geht es um Beziehungen und Beziehungsprobleme“, erklärt die Autorin. Sowohl in den Gedichten als auch in zwei Kurzromanen, die ebenfalls Teil des Buches sind, beleuchtet Ackermann die Welt um sich herum mit einem kritischen Auge. Es geht um Abgründe und Ängste. Keine leichte Kost also – und doch gut lesbar. Vieles spiegelt eigene Erfahrungen der Autorin wider. In ihrem Ferienhaus in Italien, das sie in den Sommermonaten mit ihrem Mann bewohnte, gab es eine Katze, die Ackermann sehr ans Herz gewachsen war. Die Geschichte „Mimosenaugen“ erzählt auf rund 16 Seiten von Liebe und grenzenlosem Vertrauen. Den Hauptteil des Buches nimmt der Kurzroman „Die Farben der Angst“ ein. Der Titel ist gleichzeitig auch Namensgeber des rund 160 Seiten starken, teils farbig illustrierten Büchleins. Die Geschichte handelt von einer sterbenden Frau. In Fragmenten lässt Ackermann deren Lebensgeschichte auf einfühlsame Weise Revue passieren, erzählt von Lebensängsten und erlebten Augenblicken, teils poetisch in lyrische Form gebracht.

Es sind vor allem Gedichte, die Ackermann am Herzen liegen, mit denen sie Gefühle und Stimmungen am besten ausdrücken und verarbeiten kann. Die poetische Sprache kommt auch in den beiden Kurzromanen immer wieder zum Vorschein. upw

Cochem Zell
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