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CochemProzess am Amtsgericht Cochem: Lehrer bereuen Brandkur gegen Bienenstich

Petra Mix

Ob es nun eine Wespe oder eine Biene war, die den damals 14-jährigen Schüler einer Integrierten Gesamtschule in Hessen auf der Klassenfahrt im Mai 2017 in die Hand gestochen hat, spielte am ersten Verhandlungstag im Amtsgericht Cochem zum Schluss keine Rolle mehr. Die Kernfrage: Warum haben die beiden Lehrer weder die Eltern benachrichtigt noch einen Arzt konsultiert, nachdem die Behandlung des Stiches mit einer erhitzten Gabel und später mit einem kleinen Skalpell, um die Brandblase zu öffnen, offensichtlich nicht optimal verlaufen ist. Den Lehrern wird vorgeworfen, dem Schüler bei der Behandlung eines Wespenstiches an der rechten Hand nicht nur starke Schmerzen, sondern auch eine Verbrennung zweites Grades zugefügt zu haben. Dies sollen sie bei ihrem Handeln billigend in Kauf genommen haben.

Was geschehen ist: Der heute 16-Jährige schildert dem Gericht, er habe in einem Zimmer auf der Marienburg Mitschülerinnen helfen wollen, eine Biene aus deren Zimmer zu verjagen. Mit einem Blatt ...

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