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Cochem

Damit Kinder im Auto gut gesichert mitfahren: Kommissarin gibt Tipps

Kommissarin Nadine Sutorius hat sich bei der Cochemer Polizei mit einem Kollegen auf das Thema „Kindersicherheit in Fahrzeugen“ spezialisiert. Der Eiflerin, selbst Mutter zweier Kinder, sieben und vier Jahre alt, ist „aufgefallen, dass es da Bedarf gibt“. Vor allem wenn es darum geht, Eltern zu erläutern, wie man Babyschalen, Kindersitze und Sitzerhöhungen so benutzt, dass sie ihrem Zweck gerecht werden können, nämlich bei möglichen Unfällen das Leben der Kinder zu schützen.

Kommissarin Nadine Sutorius kümmert sich bei der Polizei Cochem verstärkt um das Thema „Kindersicherheit in Fahrzeugen“.
Kommissarin Nadine Sutorius kümmert sich bei der Polizei Cochem verstärkt um das Thema „Kindersicherheit in Fahrzeugen“.
Foto: David Ditzer

Unter anderem im Umfeld der Schulen und Kindergärten von Cochem, Treis-Karden oder Lutzerath hat Sutorius schon Eltern kontrolliert. Erst kürzlich hielt sie ein Auto an, bei dem ein Kind im Fußraum des Beifahrersitzes stand, ein anderes saß unangeschnallt auf der Rückbank. Hochgefährlich.

Doch solch gravierende Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften erlebt die 36-Jährige eher selten. „Viele vergessen, den Gurt noch mal nachzuziehen“, wenn sie Kinder auf einem geeigneten Sitz untergebracht haben. Oder sie passen die Höhe der Kopfstütze nicht der Größe der Kinder an. Doch in welchen Sitzen lassen sich Kinder unterschiedlichen Alters grundsätzlich sicher transportieren. Es gibt drei Sitzgruppen:

1. Babyschalen für Kinder im Alter bis 18 Monaten, in denen Kinder mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen, am besten hinten. Auf dem Beifahrersitz sei erlaubt, aber dann müsse, so vorhanden, der Beifahrerairbag ausgeschaltet, der Sitz ganz nach hinten gerückt werden.

2. Für Kinder , die zwischen neun Monate und viereinhalb Jahre alt sind, eignen sich Sitze mit integriertem Hosenträgergurt oder mit Fangteil.

3. Zum sicheren Transport von Kindern im Alter zwischen drei und zwölf Jahren gibt es Sitzerhöhungen mit Rückenlehne.

Doch wann ist die Gruppe zu wechseln? Hier ist das Gewicht der Kinder entscheidend. Von reinen Sitzerhöhungen hält Sutorius wenig, weil sie dem Kind keinen zusätzlichen Kopfschutz bieten.

David Ditzer

Cochem Zell
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