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    Cochem-Zeller Schulen spüren den demografischen Wandel

    Die Schülerzahlen im Kreis Cochem-Zell sind in diesem Jahr gegenüber dem vergangenen Schuljahr um 119 auf 6632 gesunken. "Der demografische Wandel trifft uns doch spürbar", meinte dazu Landrat Manfred Schnur im Kreisausschuss bei der Vorlage der aktuellen Zahlen. Die Einrichtungen würden deutlich merken, dass die Kinderzahlen rückläufig seien, sagt Schnur.

    Von Jahr zu Jahr werden im Kreis tendenziell weniger Kinder eingeschult.
    Von Jahr zu Jahr werden im Kreis tendenziell weniger Kinder eingeschult.
    Foto: dpa

    Dies zeigt sich gerade bei den Grundschulen. Die Grundschule Alflen wurde mit Ende des vergangenen Schuljahrs aufgelöst, in der Grundschule Müden gab es in diesem Schuljahr keine Einschulung. Aber auch die Grundschulen Briedel-Pünderich (sechs Einschulungen) und Klotten (zwei Einschulungen) weisen im aktuellen Schuljahr weiter rückläufige Zahlen auf. Die Grundschule Lieg im Hunsrück kann sich dagegen in diesem Jahr über zehn Erstklässler freuen, und damit deutlich mehr als in den vergangenen Schuljahren. 2014 waren es hier beispielsweise auch nur zwei i-Dötzchen.

    Die größte Grundschule ist nach wie vor Lutzerath mit 192 Kindern, gefolgt von Ulmen (165 Kinder), Blankenrath (159 Kinder) und Cochem (154 Kinder). Dagegen sind die Grundschulen Klotten (14 Kinder) und Müden (15 Kinder) die kleinsten Schulen im Kreis.

    Die IGS Zell wächst

    Ist die Entwicklung bei den Grundschulen rückläufig, so können sich die weiterführenden Schulen im Kreis über steigendes Interesse freuen. Vor allem die IGS in Zell ist deutlich angewachsen, mit mittlerweile 724 Schülern ist sie nun nach der BBS Cochem (1073 Schüler) die zweitgrößte Schule im Kreis. Im vergangenen Schuljahr hatte Zell 677 Schüler. Damit hat die IGS auch das Martin-von-Cochem-Gymnasium überholt, das in diesem Schuljahr 699 Schüler hat, 22 weniger als im Schuljahr 2014/15.

    "Bei den weiterführenden Schulen ist es uns offenbar gelungen, uns stärker bei den Eltern zu etablieren, die ihre Kinder nun wieder mehr auf die Schulen im Kreis schicken", freut sich dazu Landrat Schnur. Gerade auch die beiden Realschulen plus in Treis-Karden und Ulmen/Lutzerath haben in diesem Schuljahr mehr Schüler als im Vorjahr. Deutlich rückläufig ist weiterhin die Realschule plus Blankenrath, wobei hier das fünfte Schuljahr bereits fehlt. Auch die Realschule plus Cochem hat in diesem Schuljahr 26 Schüler verloren. Bei der BBS sind es in diesem Schuljahr 47 Schüler weniger als im Schuljahr 2014/15.

    Noch kurz ein Blick auf die anderen Schulen im Kreis: Die beiden Förderschulen in Dohr und Kaisersesch/Blankenrath weisen konstante Schülerzahlen auf, ebenso auch die Förderschule in Düngenheim. Die Grundschule in Düngenheim muss dagegen ein Minus von zehn Schülern gegenüber dem vergangenen Schuljahr hinnehmen. dj

    Cochem Zell
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