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    Verkehr an der Schule ufert aus

    Eine Gruppe von Elterrn und Großeltern zeigt sich besorgt über die Verkehrssituation im Einfahrtsbereich zur Grundschule St. Martin und hat sich deswegen in einem Schreiben an die Verwaltung gewandt.

    Ochtendung – Eine Gruppe von Elterrn und Großeltern zeigt sich besorgt über die Verkehrssituation im Einfahrtsbereich zur Grundschule St. Martin und hat sich deswegen in einem Schreiben an die Verwaltung gewandt. Es geht um den Platz vor dem Hausmeisterhaus, wo sich zum Schulbeginn und zum Unterrichtsende die Fahrzeuge knubbeln. Mittendrin sind dann auch die Schulkinder zu Fuß unterwegs, was mitunter zu gefährlichen Situationen führt, weil die Autofahrer nach Ablieferung ihrer Kinder wieder rückwärts auf die Klöppelstraße stoßen. „Jeder möchte so nah wie möglich an den Schulhof heranfahren“, schreibt Elke Ludwig, die Sprecherin der Initiative. Unvernünftigerweise würden sehr viele Autos mit den kleinen Fahrgästen auf den Platz vor den Hausmeistergaragen fahren. Andere wichen sogar auf den höhere gelegenen Bereich vor der ehemaligen Hauptschule aus, der eigentlich für das Lehrerkollegium reserviert ist. Das Gedränge auf dem Platz beschreibt die Sprecherin so: „Die Kinder müssen aussteigen, die Schultasche auf den Rücken nehmen, vielleicht vorher noch die Jacke anziehen – und das dauert.“ Es werde rangiert, teilweise auch mit großen Vans, hinter denen die Kinder für den Fahrer kaum sichtbar seien. Besonders dramatisch seien die Verhältnisse bei Regenwetter. Auch Kinder seien mit der Situation überfordert. Ludwig beobachtete folgendes: Aus einem Pkw steigt ein Kind aus, der Fahrer fährt wieder los. Zwei Erstklässler bleiben stehen, der Fahrer hält an und schaut die Kinder an, die zögern zunächst und gehen dann los, gleichzeitig fährt das Auto wieder an, dann stehen beide Parteien wieder. Nun endlich gibt der Fahrer den Kinder zu verstehen, dass sie doch gehen sollen. Die Elterninitiative schlägt vor, den Platz vor dem Hausmeisterhaus zu sperren und die Durchfahrt dorthin während der Schulzeit nur den Lehrern zu gestatten. Diese kämen um 7.30 Uhr und da sei noch kaum ein Kind unterwegs.Auch zur Verkehrssituation in der Klöppelstraße zwischen Friedhofsweg und Hausmeisterhaus macht die Initiative einen Verbesserungsvorschlag. Dort parken Anwohner ihre Fahrzeuge nahezu im unübersichtlichen Kurvenbereich. Wenn dann zwei Fahrzeuge aufeinandertreffen ergebe sich eine brenzlige Situation. An die vorgeschriebenen 30 km halte sich kaum jemand. Deshalb wird vorgeschlagen, die Klöppelstraße als Einbahnstraße auszuweisen.

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