40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mayen/Andernach
  • » Umweltbildung wird im Landkreis MYK gut nachgefragt
  • Aus unserem Archiv
    Kreis MYK

    Umweltbildung wird im Landkreis MYK gut nachgefragt

    Die seit dem Jahr 2013 im Landkreis Mayen-Koblenz angebotene "Umweltbildung an Grundschulen" wird gut angenommen. 29 der insgesamt 63 Grundschulen im Kreis haben in den vergangenen beiden Jahren an einem der vielfältigen Angebote zum praktischen Umwelt- und Naturerleben teilgenommen.

    Vor Feuerwanzen ekelt sich hier keiner: Mayener Grundschüler erforschen dank des Projekts "Umweltbildung an Grundschulen" des Landkreises Mayen-Koblenz Natur und Tiere.
    Vor Feuerwanzen ekelt sich hier keiner: Mayener Grundschüler erforschen dank des Projekts "Umweltbildung an Grundschulen" des Landkreises Mayen-Koblenz Natur und Tiere.

    Allein 19 der 29 Grundschulen kamen aus Mayen, Andernach und den Verbandsgemeinden Pellenz, Mendig, Maifeld und Vordereifel: die Grundschulen St. Peter und Eich aus Andernach, die Grundschulen St. Veit und St. Clemens aus Mayen, die Ganztagsschule Plaidt aus der Pellenz, die Grundschule Mendig und Rieden aus der VG Mendig und die Grundschulen Mertloch, Ochtendung, Welling und Polch vom Maifeld. Aus der VG Vordereifel nahmen sogar acht Schulen an den Projekten teil: die Grundschulen Boos, Ettringen, Kehrig, Kirchwald, Kottenheim, Langenfeld, St. Johann und Weiler.

    In diesem Jahr ist das Interesse an der Umweltbildung sogar so groß, dass die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden konnte und die kreiseigenen Mittel schnell aufgebraucht waren. Das teilt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung mit.

    Schulen, deren Anfragen aus diesem Grund bislang erfolglos geblieben sind, können nun aber wieder auf eine Projektteilnahme hoffen. Denn dank finanzieller Unterstützung durch die Stiftung "Für unsere Jugend" der Kreissparkasse Mayen und die Sparkasse Koblenz können die Grundschulen im Landkreis nun doch noch kostenfreie Module zur praktischen Umweltbildung belegen.

    Mittlerweile gibt es 16 verschiedene Module zu Natur, Umwelt und biologischer Vielfalt und zu Energie, Rohstoff und Klimaschutz: Selbst mit dem Akkuschrauber einen Nistkasten bauen begeistert nicht nur die Jungen, und ein echtes Schaf streicheln, Wolle vorbereiten und mit viel Geduld ein Armband filzen ist nicht nur Mädchensache. Und Eselmist, erfahren die Schüler, ist nicht aus Gold, aber ein wertvoller Dünger, und ein Zaun kann durch viele kleine zupackende Hände in einen Lebensraum verwandelt werden. Als Expeditionsteilnehmer finden die Kinder auch auf ihrem Schulgelände unerwartet viele Lebensräume, Pflanzen und Tiere. Mit einem Raupenzoo und einem echten Insektenforscher wird beispielsweise jeder Schulausflug zu einer spannenden Entdeckungsreise, und im Lebensraum Wasser gibt es allerlei geheimes Leben zu erforschen.

    Aber auch elektrische Geräte laden zum Forschen ein. Wie funktionieren die Stromfresser, und wie können alle in der Schule und zu Hause Energie sparen? Papier und Kunststoff sind aus ganz verschiedenen Rohstoffen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Warum gibt es so viel verschiedene Papiersorten und Kunststoffe, und wo bleibt nur der ganze Abfall?

    Damit diese positiven Erfahrungen auch für Kitakinder möglich werden, hat die Kreisverwaltung seit vergangenem Herbst das neue Projekt "Natur- und Umwelterlebnisse für Kitakinder" gestartet. Aktuell werden mit sieben Modell- Kitas, darunter die Kitas Herderhof und Löwenzahn aus Andernach und die Kita Wichtelwald aus Kalt, und Fachreferenten des Netzwerks Umweltbildung Rhein-Mosel zu sechs verschiedenen Themen Naturerlebniseinheiten entwickelt und erprobt. Für den kommenden Jahrgang haben bereits die Kita Villa Kunterbunt aus Andernach und die Kita St. Nikolaus in Mendig ihre Teilnahme als Modell-Kita angekündigt.

    Nach den Sommerferien sollen diese Natur- und Umwelterlebnisse von den Kitas im Landkreis kostenfrei angefragt werden können. Das Projekt wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Glücksspirale gefördert und läuft laut Kreisverwaltung bis Ende des Jahres 2017.

    Buchungen und Infos zu beiden Projekten erteilen Susanne Hildebrandt, Tel. 0261/ 280 436, info@umweltplanung-koblenz.de, und Lina Kopiske, Tel. 0261/108 417, lina.kopiske@kvmyk.de. Mehr Infos unter www. umweltbildung-rhein-mosel.de

    Mayen-Andernach
    Meistgelesene Artikel
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    Mayen: 725 Jahre Stadt
    epaper-startseite
    Regionalwetter
    Mittwoch

    10°C - 20°C
    Donnerstag

    12°C - 20°C
    Freitag

    12°C - 17°C
    Samstag

    11°C - 16°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige