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Münstermaifeld

Rundgang durch Münstermaifeld: Schilder informieren über historische Kleinode

Heinz Israel

Am „Tag der Städtebauförderung“ hat die Stadt Münstermaifeld die Schilder für einen historischen Stadtrundgang vorgestellt, die in Kürze an den herausragenden Objekten der Altstadt angebracht werden. „Es hätten gut 60 Häuser beschildert werden können“, erklärte dazu Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider, die sich zusammen mit Stadtführern und Besuchern an der Tourist-Information traf, um die beeindruckende Schildersammlung vorzustellen.

Vor dem Gebäude der Alten Propstei, in dem die Tourist-Info untergebracht ist, stellte Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider 23 neue Schilder und sechs Pulte zum historischen Stadtrundgang vor. Interessierte hatten die Möglichkeit, anschließend an zwei kostenfreien Stadtrundgängen mit Stadtführerin Barbara Böhlandt und Stadtführer Walter Meurer teilzunehmen.
Vor dem Gebäude der Alten Propstei, in dem die Tourist-Info untergebracht ist, stellte Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider 23 neue Schilder und sechs Pulte zum historischen Stadtrundgang vor. Interessierte hatten die Möglichkeit, anschließend an zwei kostenfreien Stadtrundgängen mit Stadtführerin Barbara Böhlandt und Stadtführer Walter Meurer teilzunehmen.
Foto: Heinz Israel

Wesentlichen Anteil an der Aufbereitung der Informationen zu jedem der beschriebenen Gebäude und Bereiche hatte auch Stadtführer Wolfgang Fuhrmann, den Münstermaifeldern von seiner Amtszeit als Leiter des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums bekannt. Er berichtete davon, dass es recht schwierig war, die Fülle von vorhandenen Informationen auf den kompakten und sehr ansprechend gestalteten 23 Schildern und sechs großformatigen Metallpulten unterzubringen.

Äußerst hilfreich sind die aufgebrachten QR-Codes, die es den Touristen erlauben, auf weitergehende, ausführliche Beschreibungen zuzugreifen. Diese können sogar in englischer und französischer Sprache abgerufen werden. Die Pulte beschreiben den Kreuzgang, die Synagoge, den Münsterplatz, den Severusbrunnen, den Martinsplatz und die Propstei.

Großes Potenzial an historisch wertvollen Gebäuden

Auf das riesige Potenzial an historisch wertvollen Gebäuden, über das Münstermaifeld verfügt und – weswegen es auch gern mit Rothenburg ob der Tauber verglichen wird, verwies Stadtbürgermeisterin Schneider mit ihrer Anmerkung zu den noch nicht erfassten Gebäuden: „Wir hätten gut und gerne 60 Häuser beschreiben können.“ Man habe zunächst nur die herausragenden Projekte ausgewählt. Darunter sind viele Gebäude und Bereiche, die im Rahmen der abgeschlossenen Stadtsanierung aufgewertet werden konnten.

Die Stadtchefin nahm den Tag der Städtebauförderung zum Anlass, dem Land Rheinland-Pfalz für die finanzielle Unterstützung zu danken und auch der Verbandsgemeindeverwaltung für die Hilfe bei der Antragstellung. Man habe durch die Förderung erreicht, dass in der Stadt Münstermaifeld mehr Lebensqualität angeboten werden kann. Ein weiteres Lob gab es auch für den Stadtrat und das Sanierungsteam, das die Maßnahmen vorbereitete und begleitete.

Fünf weitere Bereiche werden aufgewertet

Doch die Münstermaifelder sind keineswegs zufrieden mit dem bisher Erreichten. Im Rahmen des Projektes „Ländliche Zentren“ wurden fünf öffentliche Bereiche schwerpunktmäßig für Entwicklungsmaßnahmen ausgewählt. Dazu zählen der Petersplatz, das Umfeld des Eulenturms, die ehemalige Gärtnerei Heinz, die Ober- und Untertorstraße und die Stadtmauer mit dem Bur-Bereich. Zusammen mit dem ausgewählten Planungsbüro sollen Zug um Zug Vorschläge für die Entwicklung und Aufwertung dieser Bereiche erarbeitet werden.

Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

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