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Koblenz

Sexueller Übergriff: Was geschah am Metternicher Kirmesplatz?

Katrin Steinert

Vor Kurzem hat die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe gebeten: Sie fahndet nach zwei Männern, die bereits vor zweieinhalb Monaten eine 28-jährige Frau auf dem Kirmesplatz in Metternich sexuell angegangen haben sollen. Von einem der Täter wurde ein Phantombild veröffentlicht.

Am Metternicher Kirmesplatz ist eine 28-Jährige Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Die Polizei fahndet nach den Tätern.  Foto: Katrin Steinert
Am Metternicher Kirmesplatz ist eine 28-Jährige Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Die Polizei fahndet nach den Tätern.
Foto: Katrin Steinert
Unsere Zeitung wollte nun weitere Informationen zu dem Vorfall haben und hat beim Koblenzer Polizeipräsidium nachgefragt. Pressesprecherin Claudia Müller antwortet: „Aus ermittlungstaktischen Gründen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des Opfers können wir Ihre Fragen nicht beantworten.“ Auch jene nicht, ob nach dem öffentlichen Aufruf Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen sind.

Unklar muss vorerst auch bleiben, was genau an jenem frühen Freitagmorgen des 22. Juni um 2.30 Uhr auf dem Kirmesplatz in Metternich geschehen ist, ob die Männer versuchten, die Frau zu vergewaltigen, sie begrapscht oder anderweitig bedrängt haben.

Auch bleibt offen, warum sich die junge Frau in jener Nacht auf dem Kirmesplatz aufhielt, der zugleich der zentrale Parkplatz im Ort und Bushaltestelle ist. Ungeklärt bleibt, woher sie kam und wohin sie wollte, ob sie alleine oder in Begleitung unterwegs war. Zudem lässt die Polizei die Frage unbeantwortet, ob es sich bei der 28-Jährigen um eine Koblenzerin handelt und ob sie Studentin ist.

Die Täter wurden als 25 bis 30 Jahre alt beschrieben, rund 1,82 Meter groß, südländisches Aussehen. Sie sprachen Deutsch ohne Akzent.

Dass die Polizei erst jetzt mit dem Fall an die Öffentlichkeit gegangen ist, obwohl er zweieinhalb Monate zurückliegt, kann und darf Polizeisprecherin Claudia Müller erklären: „Zunächst müssten umfangreiche Vernehmungen erfolgen und sind auch erfolgt.“ Danach sei dann ein Phantombild angefertigt worden. „Grundsätzlich darf ein Fahndungsfoto nur veröffentlicht werde, wenn die Polizei zuvor alle andere Instrumente ausgeschöpft hat“, teilt Müller mit. Erst wenn der Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss erlassen hat, gehe das Bild an die Presse.

Hinweise an die Kriminalpolizei Koblenz, unter Telefon 0261/103 26 90

Von unserer Redakteurin Katrin Steinert
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