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Koblenz

Debatte ums Hallenbad geht weiter: Verein fordert weiter 50-Meter-Becken

Stephanie Mersmann

Der Schwimmsportverein SC Poseidon hat den Kampf um ein 50-Meter-Becken im geplanten neuen Hallenbad immer noch nicht aufgegeben.

Am Rauentaler Moselbogen soll das neue Hallenbad gebaut werden soll – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Contel-Hotel und nahe der Staustufe Koblenz.
Am Rauentaler Moselbogen soll das neue Hallenbad gebaut werden soll – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Contel-Hotel und nahe der Staustufe Koblenz.
Foto: GeoBasis-DE/LVermGeoRP2015-07-16

Obwohl Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig dem Ansinnen kürzlich eine klare Absage erteilt hat, hat der Verein Ende September eine Onlinepetition gestartet, um Stimmen für das 50-Meter-Becken zu sammeln. Titel: „Koblenz braucht Wasser“.

793 Unterstützer haben bis Mittwochnachmittag ihre Stimme abgegeben, davon 436 Koblenzer. Bis zum 26. November ist dies noch möglich. Sie unterstützen die Forderung, die die Vereine und auch der Stadtsportverband seit Langem aufstellen: Der vorliegende Entwurf eines Bäderkonzeptes soll in Teilen geändert werden, statt eines 25-Meter-Beckens mit sechs Bahnen soll ein teilbares 50-Meter-Becken mit zehn Bahnen gebaut werden.

Anders würde der Bedarf an Wasserfläche, den Vereine, Freizeitschwimmer und Schulen haben, nicht gedeckt. Auch der Schwimmunterricht komme zu kurz, und die älter werdende Bevölkerung benötige ein entsprechendes Sportstättenangebot.

Der SC Poseidon spricht von einem Baukonzept, das in anderen Städten schon umgesetzt wurde und das Planung, Bau und Inbetriebnahme des 50-Meter-Beckens innerhalb von zehn Monaten ermögliche. Die Baukosten liegen angeblich deutlich unterhalb der Planungen der Stadt, und die Folgekosten seien günstiger als bei den Planungen der Stadt.

Eine Änderung der Planungen und Ausschreibungen würde den Baubeginn nicht verzögern, so der Verein – aber genau das sieht die Stadt anders. Durch eine Umplanung käme es zu einer enormen Verzögerung: „Das würde das ganze Verfahren auf null stellen“, sagte Hofmann-Göttig. „Das ist nicht gewollt und kommt unter keinen Umständen in Betracht“, die Frage sei endgültig geklärt.

Mit der Petition will der SC Poseidon die Verwaltung der Stadt nun „dazu zwingen, sich endlich und ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen“ und eine Änderung der Planungen erreichen. Ob jemand dazu gezwungen werden kann, ist allerdings fraglich: Bei 1300 Unterschriften holt der Anbieter openPetition eine Stellungnahme ein, sonst kann sie vom Verein übergeben werden.

Die Online-Petition ist zu finden unter openpetition.de

Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann
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