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    Abenteuer lesen: 7000 Kinder aus Rheinland-Pfalz machen mit

    Eine zunächst verrückte Idee, eine Leidenschaft für Bücher und jede Menge Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren: Für ihren Weltrekordversuch brauchen der Kinderbuchautor Stefan Gemmel und seine Mitstreiterin Eva Pfitzner von der Dieblicher Leserattenservice GmbH genau das.

    Jungs fürs Lesen begeistern
    Für Jungs ist Lesen «uncool». Verlage wollen sie mit speziellen Büchern locken. (Bild: dpa)
    Foto: DPA

    Dieblich/Koblenz - Eine zunächst verrückte Idee, eine Leidenschaft für Bücher und jede Menge Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren: Für ihren Weltrekordversuch brauchen der Kinderbuchautor Stefan Gemmel und seine Mitstreiterin Eva Pfitzner von der Dieblicher Leserattenservice GmbH genau das. Im September gingen sie mit ihrem Projekt an die Öffentlichkeit und steckten etliche Schulen mit ihrer Idee an. Als der Startschuss für die Anmeldungen zur Teilnahme am Weltrekord fiel, konnten es die beiden Initiatoren kaum glauben: 7000 Zusagen aus ganz Rheinland-Pfalz in den ersten zwölf Stunden. „Das war super. Es ist schön zu wissen, dass unsere Idee auch anderen gefällt“, beschreibt Pfitzner ihre ersten Gedanken.

    Derzeit stehen noch 5000 Kinder auf der Warteliste. „Wir haben nicht mit solch einer Resonanz gerechnet und unser Konzept darum nur für insgesamt 5000 Kinder geplant. Jetzt müssen wir das Sicherheitskonzept erweitern, die Finanzierung abdecken und das Rahmenprogramm modifizieren“, erklärt Pfitzner.

    Der Weltrekordversuch ist für 12. Juni 2012 auf dem Festungsgelände Ehrenbreitstein geplant. Genau dann steht Stefan Gemmel auf der Bühne und wird die Kinder eine halbe Stunde mit einer Geistergeschichte fesseln. Anschließend sind die kleinen Leseratten gefragt: Gemmel schreibt extra für diesen Tag eine Geschichte, die die Kinder „zusammenlesen“ werden. In Gruppen eingeteilt, übernehmen sie unterschiedliche Passagen. „Die Schulklassen bekommen vorab ihren Text. Aber eigentlich sind das nur Textfragmente. Erst im Zusammenspiel mit den anderen Stücken ergibt die Geschichte einen Sinn. Und das passiert live“, erläutert Gemmel das Strickmuster der Geschichte für den Weltrekord.

    Birgit Simons-Eger von der Grundschule Christophorus aus Mülheim-Kärlich war direkt überzeugt und meldete ihre Klasse an: „Ich bin fasziniert von der Idee, und für die Kinder wird das ein wahnsinniges Erlebnis. Die Spannung bleibt bis zum Schluss, denn obwohl sie bereits den Text üben dürfen, kennen sie die nicht die ganze Geschichte.“

    Rund um den Weltrekord stimmt ein Programm mit Walking Acts, Kurzlesungen und kleinen Aufführungen auf die große Stunde ein. Bis zu diesem Tag gibt es für die Initiatoren noch einiges zu tun. Die Geschichte ist noch nicht geschrieben. Klar ist, dass sie auf der Festung spielen wird – dort wo Tausende Kinderstimmen das Abenteuer erzählen werden.

     

    Wer das Rahmenprogramm unterstützen möchte, kann sich bei Eva Pfitzner, unter Telefon 02607/972 400 melden. Weitere Infos: 
weltrekord-lesen.de

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