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    Weniger Wahlberechtigte, aber mehr Briefwähler

    81 436 Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreises sind am Sonntag zur Landtagswahl aufgerufen. Gegenüber 2006 ist die Zahl der Wahlberechtigten um 568 zurückgegangen. Stark gestiegen ist jedoch die Zahl der Briefwähler. Das lässt auf eine höhere Wahlbeteiligung schließen.

    Rhein-Hunsrück – 81 436 Bürger des Rhein-Hunsrück-Kreises sind am Sonntag zur Landtagswahl aufgerufen. Gegenüber 2006 ist die Zahl der Wahlberechtigten um 568 zurückgegangen. Stark gestiegen ist jedoch die Zahl der Briefwähler. Das lässt auf eine höhere Wahlbeteiligung schließen.

    Kreisweit nutzten bis Freitag Mittag 10 709 Bürger die Möglichkeit der vorzeitigen Wahlhandlung. Das sind 13,2 Prozent aller Wahlberechtigten. 2006 wurden lediglich 6126 Briefwähler (7,5 Prozent) registriert. Bei der Landtagswahl 2001 waren es weniger als 6000.
    Am Rhein ist das Interesse an der Briefwahl höher als im Hunsrück. An der Spitze liegt wie schon vor fünf Jahren sowie bei der Bundestagswahl 2009 die VG St. Goar-Oberwesel mit 18,5 Prozent Briefwählern. 1365 von 7384 stimmberechtigten Einwohnern haben bereits in den eigenen vier Wänden, am Verwaltungssitz oder an einem anderen Ort ihrer Wahl ihre Kreuzchen gemacht. Mit 16,5 Prozent Briefwählern (2056 von 12 475 Wahlberechtigten) kann die Stadt Boppard aufwarten.
    In der VG Rheinböllen hat sich gegenüber der Landtagswahl 2006 der Anteil der Briefwähler fast verdoppelt. Machten vor fünf Jahren nur 567 Bürger vom Recht auf Briefwahl Gebrauch, haben bis Freitag Mittag 1123 Einwohner Briefwahlunterlagen beantragt. Das sind 14,02 Prozent aller Stimmberechtigten. In der VG Rheinböllen, wo am Sonntag auch noch ein neuer Bürgermeister gewählt wird, dürfte der Mobilisierungsgrad für die Wahl besonders hoch sein.
    Noch stärker gefragt als in Rheinböllen ist die Briefwahl in der VG Emmelshausen mit 14,7 Prozent. In der VG Kastellaun (12,2 Prozent) und der VG Simmern (11,2 Prozent) fällt das Interesse am vorzeitigen Wählen geringer aus – am geringsten in der VG Kirchberg, die seit 15 Jahren wahlkreismäßig von Rhein-Hunsrück abgekoppelt ist. Dort liegt der Anteil der Briefwähler bei 8,8 Prozent.
    Für Spannung sorgt das Duell Bracht (CDU) gegen Mertes (SPD). Holt Mertes beim vierten Anlauf das Direktmandat? Wie auch immer: In den Landtag kommen beide ganz sicher. Sie sind auf der Landesliste gut platziert: Mertes auf Platz 3, Bracht auf Platz 14. Thomas Auler (Platz 2 auf der Bezirksliste) schafft es, wenn der FDP der Wiedereinzug in den Landtag gelingt. Auch Margarete Skupin von den Linken kommt mit Platz 5 auf der Landesliste sicher in den Landtag, falls ihre Partei die Fünf-Prozent-Hürde überwindet.

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