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Boppard

Rheinufermauer wird jetzt instandgesetzt

Suzanne Breitbach

Die aufwendige Sanierung der Kurfürstlichen Burg ist längst abgeschlossen, auch die Gastronomie ist nach einer langen Hängepartie unter Dach und Fach. Nur die Umfeldgestaltung des Bopparder Wahrzeichens lässt auf sich warten. Zwar ist auch zu Beginn der Saison das Pflaster endlich verlegt. Es fehlt aber noch die Sanierung der Rheinufermauer. Witterungsbedingte Verzögerungen und ein zu hoher Wasserstand des Rheins sind dafür verantwortlich, dass sich die Mauersanierung vor der Burg in die Länge zieht.

Zu Füßen der Burg hat sich im Winter nicht viel getan. Frost, zu hohe Wasserstände und Niederschläge sind verantwortlich für die Verzögerungen der Mauersanierung.  Foto: Suzanne Breitbach
Zu Füßen der Burg hat sich im Winter nicht viel getan. Frost, zu hohe Wasserstände und Niederschläge sind verantwortlich für die Verzögerungen der Mauersanierung.
Foto: Suzanne Breitbach

Seit Donnerstag haben die Handwerker wieder ihre Arbeit aufgenommen. Die Bruchsteinmauer wird von der Wasserseite aus mit Hilfe eines schwebenden Gerüsts instandgesetzt. Weiß abgehangen ist das Gerüst, die Arbeiter, die unter dem Straßenniveau arbeiten, kaum zu sehen. Der Wasserstand des Rheins ist derzeit günstig, die Arbeiter bekommen keine nassen Schuhe und die Temperaturen lassen das Arbeiten im Freien endlich zu. „Sollte es zu vermehrten Niederschlägen kommen und der Rhein wieder ansteigen, wird eine weitere Pause notwendig“, heißt es aus der Stadtverwaltung. Die Wettervorhersage für die nächsten beiden Wochen sagt wenige Niederschläge voraus. Wenn die Mauer im Bereich der Fähre fertig ist, wird das Gerüst aufgrund der Baustellenlänge einmal komplett umgesetzt, um die Arbeiten rheinaufwärts bis zum nächsten Schiffsanleger zu komplettieren.

In den Startlöchern steht seit September Steinmetz W. Grahs aus Bad Salzig. Die Mauerabdeckung aus Basaltlava ist vorbereitet und soll eingebaut werden. 50 Zentimeter lang, 50 Zentimeter breit und 20 Zentimeter stark sind die neuen Abdeckungen, die mit einem Gewicht von mehr als 100 Kilo sehr schwer sind.

Wenn die Bruchsteinmauer fertig ist und die Mauerabdeckung eingebaut ist, ist die Umfeldgestaltung der Kurfürstlichen Burg endlich fertig.

Dann können Fußgänger endlich über den neu gestalteten Gehweg ihren Spaziergang in der Rheinallee fortsetzen.

Bleibt nur noch das Baustofflager für die Umfeldgestaltung der Kurfürstlichen Burg auf dem ehemaligen Tennisplatz in der Rheinallee, der geräumt werden muss. Die restlichen Pflastersteine sollen auf dem Bauhof Buchholz gelagert werden.

Von unserer Reporterin Suzanne Breitbach

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