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Boppard

Per Rennrad 44 Kilometer zum Dienst: In Boppard wird wieder stärker operiert

Zum 1. Oktober hat Dr. Thomas Lehmann die Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus in Boppard übernommen. Der 57-Jährige bringt viel Erfahrung mit, er ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Schwerpunkt Spezielle Viszeralchirurgie und der Zusatzbezeichnung Proktologie, Notfallmedizin und Sportmedizin.

Neues Gesicht im Krankenhaus Boppard: Dr. Thomas Lehmann (links) hat als Chefarzt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Boppard übernommen. Per Handschlag wird er vom ärztlichen Direktor Dr. Markus Schneider im Stiftungsklinikum Boppard begrüßt.  Foto: Suzanne Breitbach
Neues Gesicht im Krankenhaus Boppard: Dr. Thomas Lehmann (links) hat als Chefarzt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Boppard übernommen. Per Handschlag wird er vom ärztlichen Direktor Dr. Markus Schneider im Stiftungsklinikum Boppard begrüßt.
Foto: Suzanne Breitbach

Wurden bislang einige Operationen an anderen Kliniken des Gemeinschaftsklinikums übernommen, sind am Standort Boppard wieder alltägliche Operationen wie der Leistenbruch, Blinddarm, Schilddrüse, Gallenblase oder Darm-OPs möglich.

Viel Erfahrung bringt Dr. Thomas Lehmann mit, war er doch von 2003 bis 2008 Oberarzt im Evangelischen Stift St. Martin in Koblenz. „Schon als junger Assistenzarzt habe ich gerne Schilddrüsen operiert, nach mehr als 30 Jahren im Beruf wurde die Technik aufgerüstet“, erläutert Thomas Lehmann sein Fachgebiet.

Auch bei Beschwerden im Bereich des End- oder Dickdarms und am After ist Lehmann seit wenigen Wochen kompetenter Ansprechpartner in Boppard.

Thomas Lehmann stammt aus der Eifel und ist der Region nach dem Studium treu geblieben. Dernbach, Neuwied, Koblenz, Diez und Boppard waren die Stationen seines Werdegangs als Arzt.

Sport spielt im Leben des Chirurgen eine große Rolle. Zwei Jahre gehörte er dem Team Gerolsteiner an und betreute die Radfahrer bei der Tour de France 2003 sportmedizinisch.

Beim Aufbau eines Vereins im Triathlon, seinem Lieblingssport, war er maßgeblich beteiligt. Aufs Rennrad steigt der Chirurg heute noch immer sehr gerne. Gelegentlich werde er von seinem Wohnort im Westerwald mit dem Rennrad zum Dienst fahren, tut er kund. „Es sind doch nur 44 Kilometer inklusive Fährüberfahrt nach Boppard“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht.

„Chirurgen werden in den nächsten Jahren knapp“, prophezeit Lehmann seinem Berufsstand. Gemeinsam mit der Unfallchirurgie/Orthopädie, die Hans Strohauer leitet, haben beide chirurgischen Abteilungen des Gemeinschaftsklinikums in Boppard 22 Betten, die stark ausgelastet sind. Die Gefäß- und Wundchirurgie leiten Privatdozent Dr. Gunnar Riepe und Dr. Markus Schneider. Und für die Handchirurgie oder plastische Eingriffe komplettieren die Kollegen aus dem Evangelischen Stift in Koblenz die chirurgische Kompetenz am Hospital zum Heiligen Geist in Boppard.

„Dr. Lehmann verfügt nicht nur über eine exzellente Qualifikation als Arzt, sondern auch über Teamfähigkeit und einen empathischen Umgang mit den Mitarbeitenden und Patienten“, sagte Dr. Markus Schneider, ärztlicher Direktor am Klinikstandort in Boppard bei der Einführung. Er bezeichnete Lehmann als ausgesprochenen Glücksgriff, schließlich kenne man sich noch aus gemeinsamen Zeiten im Evangelischen Stift in Koblenz.

Lehmanns Ziel ist es, durch Qualität die Patienten zu überzeugen, engen Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten zu pflegen und Vorträge für Patienten zu halten.

Von unserer Reporterin Suzanne Breitbach

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