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    Simmern/Mainz

    Ministerin Ahnen zeichnet das Herzog-Johann-Gymnasium aus

    Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können junge Menschen am Herzog-Johann-Gymnasium ganz besonders gut lernen: Für das engagierte Bildungsangebot in diesen vier Fachgebieten, zusammengenommen mit „Mint“ abgekürzt, ist die Schule jetzt in Mainz ausgezeichnet worden. Sie ist die bisher einzige im Rhein-Hunsrück-Kreis, die sich somit „Mint-freundlich“ nennen darf – erstmals haben nun 27 rheinland-pfälzische Schulen die dazugehörige Urkunde und Plakette erhalten.

    Große Ehre für das Herzog-Johann-Gymnasium: Bildungsmininisterin Doris Ahnen (4. von rechts) würdige das Bildungsangebot der Simmerner Schule. Die Schulsprecher Philipp Karbach und Caroline Brass, Lehrer Thomas Schlich, Schulleiterin Elke Gresch und Lehrerin Ilka Meyer nahmen Urkunde und Plakette in Empfang.
    Große Ehre für das Herzog-Johann-Gymnasium: Bildungsmininisterin Doris Ahnen (4. von rechts) würdige das Bildungsangebot der Simmerner Schule. Die Schulsprecher Philipp Karbach und Caroline Brass, Lehrer Thomas Schlich, Schulleiterin Elke Gresch und Lehrerin Ilka Meyer nahmen Urkunde und Plakette in Empfang.

    Die Auszeichnung wurde von Bildungsministerin Doris Ahnen und der Wirtschaftsinitiative „Mint Zukunft schaffen“ gemeinsam vergeben. Welche besonderen Anstrengungen unternimmt das Herzog-Johann-Gymnasium, um seine Schüler speziell in den Mint-Fächern für zukünftige Herausforderungen vorzubereiten?

    Der Mint-Fächerkanon unterstreicht den naturwissenschaftlich-mathematischen Schwerpunkt dieser Schule. Als Besonderheit gibt es in der Jahrgangsstufe 9 für alle Schüler eine vom Ministerium zusätzlich eingeräumte Experimentalstunde in den Fächern Physik und Chemie. Vertretungsstunden in der Sekundarstufe I werden zur informationstechnischen Grundbildung genutzt. Außerhalb der Unterrichtszeiten wird eine große Zahl an freiwilligen Arbeitsgemeinschaften mit Mint-Bezug angeboten, die Schüler auch auf Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, Olympiaden oder „Schule trifft Wissenschaft“ vorbereitet.

    In der von Lehrer Roman Bolenz geleiteten Astronomie AG entdecken die Schüler das Weltall in der schuleigenen Sternwarte. Das Projekt Grips (Goethe University Research Integration Projekt Simmern), das der Fachbereich Biologie in Zusammenarbeit mit Prof. Stefan Frank von der Goethe-Universität Frankfurt anbietet, ist bereits im Jahr 2010 von der Robert-Bosch-Stiftung mit dem zweiten Platz auf Bundesebene prämiert worden. In diesem Projekt wird unter anderem im schuleigenen Genlabor von Lehrerin Sabine Schlich und Prof. Frank das Genetikpraktikum für alle Biologieleistungskurse der Klassenstufe 12 durchgeführt.

    Jährlich findet an der Schule in Simmern ein Berufsinformationstag für alle Schüler der Jahrgangsstufe 12 statt, wobei Mint-Berufe einen hohen Stellenwert in den Vorträgen einnehmen. Die Förderung von Mädchen in Mint-Fächern ist darüber hinaus ein besonderes Anliegen des Herzog-Johann-Gymnasiums. So können beispielsweise Schülerinnen das Angebot der TU Kaiserslautern nutzen, in Workshops deren technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge kennenzulernen.

    Mit den besagten Anstrengungen stellt sich das Herzog-Johann-Gymnasium einer gesellschaftlichen Herausforderung. Schüler werden in jenen Fächern besonders gefördert, wo heute schon großer Fachkräftemangel besteht. Gerade deshalb ist dieses schulische Engagement für die jungen Leute so wichtig, da sie auf Mint-Studiengänge vorbereitet werden, die ihnen eine sichere berufliche Zukunft ermöglichen. müt/eck

    Boppard Simmern
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