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Rheinböllen

Fusion: Der offizielle Akt ist vollzogen

Die beiden Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern besiegelten am Mittwochabend ihre Fusion.

Es war nur noch eine Formsache. Die beiden Bürgermeister der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern setzten am Mittwochabend ihre Unterschriften unter ein 13 Seiten langes Papier, das den zukünftigen gemeinsamen Weg der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern regelt.

Im Beisein der Lenkungsgruppe, die die Details der Fusion der VGs ausgehandelt hat, geriet die Unterzeichnung zu einer lockeren, fröhlichen und entspannten Zusammenkunft bei Häppchen und Sekt. Bürgermeister, Beigeordnete und Fraktionssprecher gehören der Lenkungsgruppe an.

Und im Sitzungssaal des Rathauses in Rheinböllen war deutlich zu spüren, wie vertraut man unterdessen miteinander geworden ist, nachdem vor allem in Rheinböllen vor Aufnahme der Verhandlungen noch Skepsis und Ablehnung gegen eine Fusion der beiden Verbandsgemeinde offen artikuliert wurden.

Mittlerweile ist das vertrauensvolle Miteinander der Rheinböllener und der Simmerner zu einem Musterbeispiel dafür geworden, was auf den Weg gebracht werden kann, wenn Parteiinteressen, Ideologien und Animositäten außen vor bleiben und stattdessen die Vernunft die Gedanken leitet. Wer im Rheinböllener Rathaus miterlebt hat, wie die Vertreter aus Simmern und Rheinböllen miteinander umgehen – sehr wohl in Kenntnis dessen, wie hart, unerbittlich und auch von Parteiinteressen geleitet manche Mandatsträger in beiden VG-Räten zuweilen um Positionen ringen – konnte zufrieden beobachten, was möglich ist, wenn man respektvoll miteinander umgeht, miteinander redet und zielorientiert arbeitet.

Von „gutem, harmonischem Miteinander“ sprach Arno Imig, der Rheinböllener Verwaltungschef. Und Simmerns Pendant Michael Boos ergänzte: „Wir haben eine richtig starke Basis.“ Gemeint war das Abstimmungsergebnis in den Räten. 418 Ja-Stimmen, eine Gegenstimme und 13 Enthaltungen drücken die hohe Zustimmung für die neue Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen aus. Arno Imig beschwor dann auch durchaus berechtigt die Bedeutung des für beide Verbandsgemeinden historischen Augenblicks: „Es ist ein Privileg für uns, zu sagen: Ich war dabei.“

Von unserem Redaktionsleiter Thomas Torkler

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