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    Die berühmtesten Köpfe unserer Heimat

    Rhein-Hunsrück - Was haben die Rockröhre Tina Turner, der KZ-Prediger Paul Schneider, der Räuberhauptmann Schinderhannes und der Dichter Jakob Kneip gemein? Die Antwort lautet: Sie alle gehören zu den größten Berühmtheiten unter den Rhein-Hunsrückern. Doch es gibt weit mehr bekannte Gesichter als die vier Genannten. Viele weitere berühmte Menschen wurden im heutigen Kreisgebiet geboren, haben hier gewohnt oder sind in irgendeiner Form mit unserer Heimat verbunden.

    Ob Ferdinand Freiligrath, der Trompeter der 1848er-Revolution, die Schauspielerinnen Gudrun Landgrebe und Melika Foroutan, die Unternehmer und Erfinder Michael Thonet, Karl Freiherr von Drais und Heinz Maurer, der Schriftsteller Peter Josef Rottmann oder die Ordensschwester und Solwodi-Gründerin Lea Ackermann – am Mittelrhein und auf dem Hunsrück leben und lebten innovative, kreative, mutige oder einfach nur außergewöhnliche Frauen und Männer. Viele von ihnen haben mit ihren Taten oder Untaten, Erfindungen, Begabungen oder Bekenntnissen für Aufsehen gesorgt und Geschichte geschrieben.

    Das sind allesamt Personen, die ganz ohne Zweifel dem Anspruch gerecht werden, weit über den Kreis hinaus gewirkt zu haben oder noch wirken. Viele von ihnen können wir als „historische Persönlichkeiten“ bezeichnen. Andere sind einem großen Publikum bekannt, aber noch nicht am Ende ihres Wirkens angelangt.

    Dazu gehören natürlich auch Politiker wie beispielsweise Joachim Mertes aus Buch. Als Landtagspräsident ist er der mit Abstand ranghöchste Politiker aus unseren Gefilden. Natürlich gibt es noch andere Rhein-Hunsrücker, die in der Politik innerhalb und außerhalb des Kreises Akzente gesetzt haben oder noch setzen, wie CDU-Mann Hans-Josef Bracht aus Rheinböllen. Und der ehemalige Landrat Armin Jäger hat es sogar zum Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Zu den bekanntesten Politikern aus dem Kreisgebiet gehört auch die leider viel zu früh verstorbene Kirchbergerin Marita Sehn. Die Bundestagsabgeordnete hatte von 2002 bis zum tragischen tödlichen Unfall 2004 den Vorsitz im Petitionsausschuss inne und war daher „nah bei de Leut“. Vielleicht halten Sie auch den Europaabgeordneten Norbert Neuser für einen Top-Kandidaten. Er setzt seit Jahrzehnten außerhalb des Kreises politische Akzente.

    Auf unserer Liste stehen auch Sportler wie die Olympiasiegerin im Siebenkampf Ghada Shouaa. Doch gibt es noch mehr Rhein-Hunsrücker, die sportliche Höchstleistungen vollbracht haben. Etwa Klaus Schmittinger aus Kirchberg. Er war Tischtennis-Nationalspieler und Bundestrainer. Oder Fußballprofi Michael Dämgen. Der Dickenschieder schaffte einst mit Bayer Uerdingen den Sprung in den Europapokal und trainiert heute die TuS Koblenz.

    Es gibt natürlich noch mehr Persönlichkeiten aus dem Kreis, die berühmt sind: etwa der Arzt, Japan- und Naturforscher, Ethnologe, Pflanzensammler und Botaniker Franz von Siebold (1796-1866). Er lebte von 1847 bis 1853 im ehemaligen Kloster St. Martin in Boppard. Oder Dechant Johann Baptist Berger, 1806 in Koblenz geboren und 1888 in Boppard gestorben. Unter dem Pseudonym Gedeon von der Heide erlangte Berger als Literat überregionale Bedeutung. 1914 errichtete ihm die Stadt Boppard in den Rheinanlagen ein Denkmal. Nach ihm ist auch das Gedeonseck benannt. Weiteren Persönlichkeiten haben ihre Heimatgemeinden Denkmäler gesetzt. Dazu zählen das Simmerner Zementgretchen und das Bopparder Schnuggel-Elsje.

    Bitte lächeln: Das sind die berühmtesten Rhein-Hunsrücker
    Boppard Simmern
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