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    Katzenelnbogen: Schulprimus bei Kreisinvestitionen

    In der Realschule plus/Fachoberschule im Einrich wird kreisweit in den kommenden zwei Jahren im Vergleich zu den anderen 13 Schulen am meisten Geld investiert. Wofür es verwendet wird, erläuterten Vertreter des Kreises und der Schulleitung bei einem Ortstermin.

    Nur die Möbel fehlen noch: Peter Gräber, Frank Schmidt (von links) und Rüdiger Klotz (rechts) von der Schulleitung freuen sich mit Landrat Frank Puchtler über die naturwissenschaftlichen Räume. Foto: Dagmar Schweickert
    Nur die Möbel fehlen noch: Peter Gräber, Frank Schmidt (von links) und Rüdiger Klotz (rechts) von der Schulleitung freuen sich mit Landrat Frank Puchtler über die naturwissenschaftlichen Räume.
    Foto: Dagmar Schweickert

    Von unserer Redakteurin Dagmar Schweickert

    "Viel Kleinkram und einige große Maßnahmen", so die Zusammenfassung von Dieter Petri, der bei der Kreisverwaltung für das zentrale Grundstücks- und Gebäudemanagement zuständig ist. In den Ferien wurden Fenster erneuert sowie die Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht grundlegend modernisiert.

    Zur Fenstererneuerung erläuterte Petri, dass man im Kreis von den schlechteren zu den weniger schlechten saniere. Katzenelnbogen habe bereits Alufenster mit Thermopenscheiben gehabt, deshalb habe man länger warten müssen als Schulen, die teils noch Einfachverglasung hatten.

    Aber auch in Katzenelnbogen sei der Austausch notwendig gewesen, weil die erste Generation dieser Fenster schlecht gedämmte Profile habe und nicht den heutigen energetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen entspreche. Kurzfristig wurden auch die Jungentoilette saniert und eine Rampe für mehr Barrierefreiheit in der Schule gebaut.

    Der ganze Stolz und das Herzstück der aktuellen Arbeiten ist für die Einricher Schule jedoch der naturwissenschaftliche Bereich. "Es fehlen nur noch die Möbel und die Reinigung der Baustelle", erklärte Schulleiter Rüdiger Klotz, als er die für Laien karg erscheinenden Räume präsentierte. Auf den ersten Blick sind nur einige Kabel, eine moderne Tafel und Schaltkästen zu entdecken. Tatsächlich aber wurden hier bereits alle Vorbereitungen abgeschlossen, um ab dem 19. September hochmoderne Arbeitsplätze für alle Klassenstufen bereitzustellen.

    Dabei stehen praktische Übungen an vier voll ausgestatteten "Inseln" mit Laborarbeitsplätzen im Vordergrund. Ein anderer multifunktionaler Raum teilt sich auf in einen klassischen Unterrichtssaal und einen Bereich mit Stehtischen. Die neuen Tafeln sind interaktiv nutzbar und mit Kurzdistanzbeamern ausgestattet. Um die Räume so einzurichten, wurden sie generalsaniert. "Die waren anfangs wieder wie im Rohbau", berichtete der zweite Konrektor Frank Schmidt. Gegen Dämpfe und üble Gerüche hilft das Digestorium, eine moderne Absauganlage, für Sicherheit sorgt der Gefahrstoffschrank.

    "Das hat geklappt wie am Schnürchen", freute sich auch Dieter Petri von der Kreisverwaltung rückblickend. Rüdiger Klotz lobte die gute Zusammenarbeit von Schule und Kreis ausdrücklich: "Wir wurden einbezogen in die Planung, man hat uns zugehört und uns ernst genommen." Für das kommende Jahr ist im Rahmen der energetischen Sanierung geplant, den nächsten Abschnitt bei der Fenstererneuerung anzugehen. Später soll das Dach auf dem Hauptgebäude in Angriff genommen werden: Anstelle des jetzigen Flachdaches erhält die Schule dann ein flach geneigtes Dach mit neuer Dämmung, bevor schließlich die letzten Fenster ausgetauscht werden.

    Zu den geplanten Maßnahmen beim Brandschutz gehören zusätzliche Fluchtwege: "Hier ist Dynamik statt Bestandsschutz wichtig", sagte Petri. In den Fluren sollen zusätzliche Türen als Fluchtmöglichkeiten eingebaut und neue Fluchtwegtreppen installiert werden. Für mehr Barrierefreiheit ist unter anderem ein Aufzug an der Stirnseite des Hauptgebäudes in Richtung Turnhalle geplant. Auch die Toiletten werden barrierefrei gestaltet. Landrat Frank Puchtler lobte die stringente Vorgehensweise und das von Dieter Petri erarbeitete Konzept: "Das Zeitfenster in den Sommerferien wurde optimal genutzt. Das Konzept zur Schulsanierung wird positiv weiterentwickelt und Schritt für Schritt, immer im Rahmen der Möglichkeiten, umgesetzt." Puchtler betonte: "Der Kreis als Schulträger bekennt sich zu seinen Schulen, auch wenn manchmal nicht alles direkt möglich ist."

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