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Was kommt nach dem Abi? Schüler informieren sich in Sinzig

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Wie geht's weiter nach dem Abi? Darüber informierten sich Schüler am Rhein-Gymnasium Sinzig. Frauen und Männer aus der Praxis wie Marketing-Mann Marc Ulrich (Vierter von links) berichteten aus dem Berufsalltag.
Wie geht's weiter nach dem Abi? Darüber informierten sich Schüler am Rhein-Gymnasium Sinzig. Frauen und Männer aus der Praxis wie Marketing-Mann Marc Ulrich (Vierter von links) berichteten aus dem Berufsalltag.
Foto: Honorarfrei

Denn: "Wer erst mal im unmittelbaren Abi-Stress ist, der findet erfahrungsgemäß keine Ruhe und Zeit mehr, um sich mit diesen wichtigen Themen zu beschäftigen." Dann drohe die Gefahr, dass Bewerbungsfristen – etwa für bestimmte Studiengänge oder einen Auslandsaufenthalt – versäumt werden und im schlimmsten Fall ein ganzes Jahr verloren geht.

Oder dass die Erwartungen an den einstigen Traumberuf enttäuscht werden, wenn es bereits zu spät ist. Bei den Abi-Insidertagen erzählte auch Marc Ulrich von seinem Berufsalltag. Er ist Eventmanager, beschäftigt bei Marc Ulrich Marketing nach eigener Aussage 24 fest angestellte Mitarbeiter. In seinem Vortrag vor den interessierten Schülern musste er so manche Illusion zerstören. Ulrich: "Eventmanagerin – das hört sich toll an, und das ist auch wirklich ein spannender Beruf. Aber vermutlich ist er ganz anders, als ihr euch das vorstellt."

Ein bisschen planen und organisieren, interessante Leute treffen, dafür sorgen, dass andere Menschen Spaß haben: "Klar, das gehört alles dazu. Aber wie die deutsche Bezeichnung Veranstaltungskaufmann anklingen lässt, gehört auch eine Menge kaufmännisches und betriebswirtschaftliches Wissen dazu", sagt Marketing-Mann Ulrich. Mit anderen Worten: "Ohne Mathe läuft nichts."

Während Ulrich seinen jugendlichen Zuhörern einen Einblick in seine Branche gewährte, ging es in den Klassenräumen nebenan vor allem ums Studieren. Sei es auf klassischen Feldern wie Lehramt, Technik und Naturwissenschaften oder in eher neueren Sparten wie dem Kombistudium BWL-Pflege und der Nachhaltigen Ressourcenwirtschaft am Umweltcampus Birkenfeld. Auch die Bundespolizei stellte sich als Ausbildungsbetrieb vor und stieß auf reges Interesse.

Wem das alles noch nicht reicht, dem bieten sich an vier weiteren Standorten im nördlichen Rheinland-Pfalz weitere Möglichkeiten, sich über Ausbildungs- und Überbrückungsmöglichkeiten wie den Bundesfreiwilligendienst und Auslandsaufenthalte zu informieren.

Flankiert wird dieses Angebot von den Abi-Beratern der beteiligten Arbeitsagenturen, die während der Abi-Insidertage und auch darüber hinaus bereit stehen, um den jungen Leuten bei den anstehenden Entscheidungen konkrete Unterstützung anzubieten.

"Die Abi-Insidertage bieten mit ihrem breiten Themenspektrum eine wichtige Orientierung für die Jugendlichen", erklärt Renate Seidel-Lösch von der Agentur für Arbeit Mayen. "Hier können sie von Fachleuten aus Unternehmen, Institutionen und von Hochschulen hören, welche Anforderungen bei bestimmten Berufen oder Studiengängen gestellt werden. Alles hat einen starken Bezug zur Praxis." Aus ihrer Erfahrung weiß sie: "Wenn sich alles ein wenig gesetzt hat und die jungen Leute sich die Frage stellen, was das Gehörte für ihr persönliches Leben bedeutet, brauchen sie oft ganz individuellen Rat, den sie bei uns bekommen können." Für diese Beratungsgespräche bieten die Abi-Berater ihre Sprechzeiten in den Schulen und in der Arbeitsagentur an. jl

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