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Weibern

Firma Wolfcraft will sich in Weibern und Kempenich vergrößern

Die Firma Wolfcraft will weiter expandieren. In Kempenich ist eine Erweiterung geplant, in Weibern wird demnächst ein neues Gebäude entstehen. Und zwar an der Stelle, wo vorher das Lager war. Der ältere Teil mit der Sporthalle und dem Schwimmbecken wurde abgerissen, um Platz zu machen für einen Neubau.

Die Firma Wolfcraft plant in Weibern einen Neubau an der Stelle, wo vor einem Jahr der ältere Teil eines Gebäudetrakts mit Sporthalle und Schwimmbecken abgerissen wurde.
Die Firma Wolfcraft plant in Weibern einen Neubau an der Stelle, wo vor einem Jahr der ältere Teil eines Gebäudetrakts mit Sporthalle und Schwimmbecken abgerissen wurde.
Foto: hjs

Bevor jedoch erneut der Bagger anrollt, muss das gesamte Firmengelände überplant werden. Der Weiberner Gemeinderat beschloss, einen Bebauungsplan mit der Bezeichnung „In der Löh“ aufstellen zu lassen. Die Kosten werden von der Firma übernommen. Laut Ortsbürgermeister Peter Josef Schmitz wurde der Wunsch zur Erweiterung im Februar geäußert, im März gab es einen Ortstermin. „Für Weibern ist das eine erfreuliche Entwicklung“, sagt der Ortschef.

Als vor einem Jahr das seit 1949 inhabergeführte Familienunternehmen in Kempenich die neue Logistikhalle einweihte, erinnerte Geschäftsführer Thomas Wolff daran, wie schwer es immer wieder war, genügend Raum zur Expansion zur Verfügung zu haben. „Vor 52 Jahren sind wir aus Remscheid in die Eifel gezogen, weil es dort keinen Platz mehr zum Wachsen gab. Vor 41 Jahren bauten wir in Kempenich das erste Logistikgebäude. Auch hier der gleiche Grund: In Weibern war kein Platz mehr.“ Um für die weitere Zukunft gerüstet zu sein, verfügt das Unternehmen demnächst an beiden Standorten über Grundflächen zur weiteren Expansion.

Geplant ist in Weibern die Verlängerung des Radwegs vom Freizeitbad bis zum Ortseingang im Bereich „Zur Geisley“. Damit kann der Lückenschluss zwischen dem Ortsausgang und der Abzweigung zum Schwimmbad hergestellt werden. Möglich wurde die Maßnahme durch den Abriss eines Wohnhauses auf dem Grundstück des Wasserversorgungszweckverbands Maifeld-Eifel, der seine Zustimmung zur Nutzung eines Teils der Grundfläche noch erteilen muss.

Für die Planung – der Rat beauftragte die Verwaltung damit – und das Schaffen des Baurechts ist die Gemeinde zuständig, die Kosten der Baumaßnahme werden vom Landesbetrieb Mobilität übernommen. Probleme gibt es dort, wo die Straße „Zur Geisley“ in die Hommersbergstraße einmündet. Hier müsste der Gehweg verbreitert und teils über die dortigen Pflanzbeete geführt werden.

Die aktuelle Ausbaubeitragssatzung (wiederkehrende Beiträge) weist eine Abrechnungseinheit für die Ortsteile Weibern und Wabern aus. Das Oberverwaltungsgericht von Rheinland-Pfalz hat dem in seinem Urteil vom November 2017 einen Riegel vorgeschoben. Demnach müssen jetzt zwei Abrechnungseinheiten gebildet werden. Grund: Die Außenbereichslage von Wabern stellt eine relevante Zäsur dar, es fehlt an der typischen verbindenden Straßennutzung in beide Richtungen, die öffentlichen Einrichtungen befinden sich allesamt in Weibern.

Die Trennung der Einheiten bestand bereits bis 2009, was nach Auffassung von Peter Josef Schmitz Ungerechtigkeiten für Waberner Beitragszahler nach sich zog und jetzt wieder ziehen wird. Der Gemeindeanteil beträgt für beide Einheiten 40 Prozent. Die Freistellungszeiträume wurden für die Tuffsteinstraße-Verbindung zur L 114 auf 2018, die für den Steinmetzweg auf 2033 festgesetzt.

Als neues Ratsmitglied wurde Kai Hück verpflichtet und ins Amt eingeführt. Für das Amt des Schöffen wurden Rudolf Schäfer und Willi Becker, als Jugendschöffe Peter Josef Schmitz vorgeschlagen.

Der Wirtschaftsweg in Verlängerung der Gemeindestraße „Am Nelkenberg“ wird in Kürze ausgebaut. Zur Auftragsvergabe wird der Ortsbürgermeister ermächtigt. Die Breite des Weges soll möglichst vier Meter betragen.

„Wenn es jemand verdient hat, dann dieser Verein, ohne den vieles im Ort nicht möglich gewesen wäre.“ So kommentierte Schmitz die Verleihung der Ehrenplakette des Kreises an den Steinhauerverein. Begonnen wurde mit der Sanierung der Umkleideräume und Duschen in der Robert-Wolff-Halle, die zum Teil vom Sportverein in Eigenleistung erfolgt.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Josef Schneider

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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