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Ahrkreis

Ahrkreis: Bündnis gegen Depression klärt auf

Depressionen werden immer mehr zur Volkskrankheit. In Deutschland leiden mehr als fünf Millionen Menschen an Depressionen, im Jahr 2020 wird die Depression in der westlichen Welt aller Voraussicht nach die am häufigsten diagnostizierte Krankheit sein. Das „Bündnis gegen Depression“ in unserer Region stellt sich nun der Öffentlichkeit vor.

Ahrkreis – Depressionen werden immer mehr zur Volkskrankheit. In Deutschland leiden mehr als fünf Millionen Menschen an Depressionen, im Jahr 2020 wird die Depression in der westlichen Welt aller Voraussicht nach die am häufigsten diagnostizierte Krankheit sein. Das „Bündnis gegen Depression“ in unserer Region stellt sich nun der Öffentlichkeit vor.


Allein in Rheinland-Pfalz sind etwa 200 000 Menschen betroffen. Obwohl die Erkrankung gut behandelbar ist, erhalten viele Betroffene keine ausreichende Therapie, weil sie ihre Beschwerden nicht richtig deuten können, zu wenig über die Behandlungsangebote wissen und den Gang zum Arzt oder Therapeuten scheuen.
Das Deutsche Bündnis gegen Depression e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein für Betroffene und Angehörige, Experten und in der Versorgung tätige Personen.
Ziel ist die Aufklärung über Depressionen in der Öffentlichkeit und eine verbesserte Versorgung der Betroffenen. Dem Deutschen Bündnis gegen Depression sind zahlreiche lokale Bündnisse angeschlossen, die sich für die Aufklärung der Öffentlichkeit über Depressionen und eine Verbesserung der Versorgungsstruktur engagieren.
Im nördlichen Rheinland-Pfalz haben sich die Leitenden Ärzte der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, der Fachklinik für Psychiatrie der Barmherzigen Brüder Saffig, der Dr. von Ehrenwall'schen Klinik Ahrweiler und des Marienhaus Klinikums St. Antonius zum „Bündnis gegen Depression Rhein-Ahr-Wied“ zusammengeschlossen, um möglichst vielen Menschen in der Region mehr Wissen über Depressionen zu vermitteln. Erstmalig lädt das Bündnis gegen Depression Rhein-Ahr-Wied alle Betroffenen, Angehörigen und interessierten Laien zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 6. Oktober, 18 bis 20 Uhr, in das Forum „Altes Zunfthaus“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Oberhutstraße 34, ein.
Leitende Ärzte der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach und der Barmherzigen Brüder Saffig stehen zu Vorträgen und Diskussionen bereit, ehemalige Betroffene berichten von ihrer Erkrankung. Zeitgleich finden Informationsveranstaltungen des Bündnisses gegen Depression Rhein-Ahr-Wied auch in Koblenz und in Neuwied statt. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

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