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Bad Kreuznach

Volksbank will im Frühjahr in Neubau einziehen: Salinenstraße bekommt ein ganz neues Gesicht

Kurt Knaudt

Die Volksbank Rhein-Hunsrück-Nahe würde sich liebend gern selbst ein besonderes Weihnachtsgeschenk machen: Bis zu den Festtagen soll nicht nur die Fassade des Neubaus in der Salinenstraße fertig, sondern auch bereits „außen alles chic sein“, wünscht sich der Vorstandsvorsitzende Horst Weyand. Damit wären auch die Einschränkungen in der Hauptverkehrsstraße passé. Ob das klappt, und Bürgersteig und Pflasterarbeiten bis dahin erledigt sind, hängt vor allem vom Wetter ab. Damit wäre der erste von drei Bauschnitten abgeschlossen. Mit den beiden weiteren erhält die Salinenstraße bis zur Schlossstraße ein völlig neues Gesicht.

Beim Neubau der Volksbank in der Salinenstraße läuft bisher alles nach Plan. In Richtung Schlossstraße bleibt nichts mehr, wie es war: Nach dem Umzug im Frühjahr wird das bisherige Domizil (links) abgerissen. Auf diesem Grundstück sollen drei Parketagen und Büros entstehen.  Foto: Stefan Munzlinger
Beim Neubau der Volksbank in der Salinenstraße läuft bisher alles nach Plan. In Richtung Schlossstraße bleibt nichts mehr, wie es war: Nach dem Umzug im Frühjahr wird das bisherige Domizil (links) abgerissen. Auf diesem Grundstück sollen drei Parketagen und Büros entstehen.
Foto: Stefan Munzlinger

Im neuen Jahr aber richtet die Volksbank zunächst ihr neues Domizil ein, das sie bestenfalls im Februar, ansonsten voraussichtlich im März beziehen kann – genau passend zum 150-jährigen Bestehen der Genossenschaftsbank. War der Planungs- und Genehmigungsweg für das nach Aussage von Architekt Markus Rathke „total schwierige Grundstück“ bis zum Abriss der dort stehenden Gebäude im Juni 2017 extrem mühsam und langwierig, so läuft es seitdem dank eines laut Weyand „sehr guten Zusammenspiels aller Beteiligten“ wie am Schnürchen.

Was unter anderem auch daran liegt, dass im Erdreich keine unliebsamen Altlasten warteten. Als sogenannter Generalübernehmer hat die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt die Oberaufsicht über den Neubau, bei dem die Aufträge wann immer möglich an einheimische Firmen vergeben wurden. So hat beispielsweise Schneider-Bau aus Merxheim den Rohbau erstellt.

Erfreulich aus Sicht der Volksbank, dass bisher nicht nur der ursprünglich anvisierte Zeitplan um rund drei Monate unterschritten wird, sondern nach derzeitigem Stand auch der Kostenrahmen von rund 10 Millionen Euro eingehalten werden kann. Voraussichtlich nächste Woche will das Kreditin-stitut bereits die Baugenehmigung für den zweiten Abschnitt beantragen, der mit dem Abriss des durch den Neubau überflüssig werdenden Gebäudes beginnt. Weyand geht davon aus, dass es damit im April oder Mai losgehen kann.

Auf diesem Gelände soll ein Neubau mit drei Parketagen – eine davon unter der Erde – und drei Büroetagen errichtet werden. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Rohbau bereits Ende 2019 stehen, hofft der Vorstandschef. Parallel dazu laufen unter der Regie von Schoofs bereits die Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt bis zur Schlossstraße, dessen Fläche mit rund 5000 Quadratmetern etwa doppelt so groß wie die beiden anderen Abschnitte zusammen ist.

Wenn der Stadtrat den dafür notwendigen Bebauungsplan bis Sommer 2019 verabschiedet, könnte das Vorhaben bis Ende nächsten Jahres in Angriff genommen werden. Vorgesehen sind dort unter anderem ein Aldi-Markt mit 1200 Quadratmeter Fläche und ein Fachmarkt, möglicherweise ein Drogeriemarkt, mit etwa 800 Quadratmetern. Darauf werden Stadthäuser mit kleineren Wohnungen aufgesetzt, die mit Grünflächen und Terrassen ruhiges Wohnen mitten in der Innenstadt ermöglichen sollen – und das an einer belebten Straße. Die Gebäudeform, ein lang gezogenes L, „wird sich sehr harmonisch ins Stadtbild einfügen“, ist Weyand überzeugt. Außerdem sind auf dem Areal weitere Parkflächen geplant.

Das aber ist Zukunftsmusik. Zurzeit läuft noch der erste Bauabschnitt. Das neue Bankgebäude reicht übrigens nicht, um dort alle Mitarbeiter der Zentrale – das sind 180, wobei die Volksbank insgesamt 334 hat – unterzubringen. Einige werden im Nachbarhaus bleiben, das ebenfalls ihr gehört und wo noch 300 weitere Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen. In diesem Gebäude residiert jetzt und auch zukünftig die Commerzbank als Mieter.

Von Kurt Knaudt
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