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    Bad Sobernheim

    Uwe Engelmann: Sechs Pappeln am Sobernheimer Hömigweg nicht wegen störenden Laubes gefällt

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Nachdem der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) vor wenigen Tagen bei einer Ortsbegehung das Fällen von sechs Pappeln am Hömigweg kritisiert hatte, setzt sich nun Uwe Engelmann zur Wehr.

    Ein Ast von einer der gefällten Pappeln war 2012 heruntergestürzt und neben einer Sitzgruppe des Sommercafés gelandet.
    Ein Ast von einer der gefällten Pappeln war 2012 heruntergestürzt und neben einer Sitzgruppe des Sommercafés gelandet.
    Foto: Uwe Engelmann

    Bad Sobernheim - Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Nachdem der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) vor wenigen Tagen bei einer Ortsbegehung das Fällen von sechs Pappeln am Hömigweg kritisiert hatte, setzt sich nun Uwe Engelmann zur Wehr.

    Die Pappeln standen auf Höhe des Sommercafés und des Minigolfplatzes. Sie seien nur deshalb gefallen, weil sie Engelmann, den Eigentümer von Golfplatz und Café, gestört hätten, vermutete der Nabu. Mit einer intensiven Pflege und Beobachtung hätte man die Bäume retten können, meinten die Naturschützer um Rolf Model. Außerdem wiesen die Baumscheiben keinerlei Erkrankungsspuren auf. Es seien also halbwegs gesunde Bäume abgesägt worden, so die Nabu-Leute.

    Die „Behauptungen von Herrn Model finde ich nicht fair“, schrieb Uwe Engelmann daraufhin gestern. Man könne nicht einfach feststellen, dass das Laub der Bäume der Grund gewesen sei, warum er sich für die Fällung stark gemacht habe, so Engelmann, ganz im Gegenteil: „Ich bin mehr als andere da unten auf ein harmonisches Gesamtbild mit Bäumen und viel Grün angewiesen.“

    Trotzdem fallen einem als Anlieger die Probleme mit den großen Bäumen eher auf als jemandem, der nur ab und zu dort spazieren gehe. Wichtig sei doch jetzt, dass die Neupflanzung auch konsequent umgesetzt werde. Als Beleg dafür, was durch die benachbarten Pappeln passieren könne, legt Engelmann drei Fotos bei, die er 2012 aufgenommen habe. Man sieht abgefallene Äste, nahe einer Holzsitzgruppe am Sommercafé und neben einer Golfplatz-Station. Engelmann: „Mehr braucht man nicht zu sagen.“

    Sicher, die gefällten Bäume würden ersetzt, so der Nabu, doch dauere es gut drei Jahrzehnte bis die neuen Bäume die ökologische Funktion der alten Bäume übernehmen könnten. (art/mz)

    Bad Kreuznach
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