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    Bad Kreuznach

    SERIE Kur in Bad Kreuznach: Vom Badezuber zum Gesundheitszentrum

    Mit Vollbädern im Badezuber beginnt vor genau 200 Jahren die Geschichte des Heilbades und der Kur in Kreuznach. 1817 wurde zum Wendepunkt in der Stadtgeschichte. In diesem Jahr ließ sich der Wiesbadener Arzt Dr. Johann Erhard Prieger hier nieder und begründete das Heilbad, nachdem er die Heilkraft der Sole des Salinentals entdeckt hatte und begann, sie für therapeutische Zwecke zu nutzen.

    Das 2002 erbaute Crucenia-Gesundheitszentrum im Bad Kreuznacher Kurviertel neben dem Thermalbad verfügt über 1440 Quadratmeter Fläche für Therapie- und Praxisräume. Die Solebäder im Gesundheitszentrum nutzen übrigens bis heute die Mineralquellen des Salinentals. 
    Das 2002 erbaute Crucenia-Gesundheitszentrum im Bad Kreuznacher Kurviertel neben dem Thermalbad verfügt über 1440 Quadratmeter Fläche für Therapie- und Praxisräume. Die Solebäder im Gesundheitszentrum nutzen übrigens bis heute die Mineralquellen des Salinentals. 
    Foto: Dominik Ketz/GuT

    Es ist die Geburtsstunde des Kreuznacher Kurwesens, und damit beginnt der Aufstieg der Kleinstadt zum renommierten Modebad im 19. Jahrhundert. Mit der Entdeckung des Apothekers Dr. Karl Aschoff, der nachwies, dass sich das in der Kreuznacher Sole befindliche Edelgas Radon zur Behandlung von Schmerzen bei rheumatischen Leiden eignet, erlebt das Heilbad Anfang des 20. Jahrhunderts seine zweite Blütezeit.

    In der Folge der beiden Weltkriege kam der Badebetrieb fast vollständig zum Erliegen. Ein Neuanfang wurde nötig: In den 1950er- bis 1970er-Jahren entwickelte sich das Bad zum Sozialbad. „Kur für alle“, hieß das Schlagwort. Mit den Reformen im Gesundheitswesen Mitte der 1990er-Jahre kam es erneut zum Einbruch.

    Das Gesundheitszentrum bietet auch Wellnessangebote. Foto: Walter Lhotzky/GuT
    Das Gesundheitszentrum bietet auch Wellnessangebote.
    Foto: Walter Lhotzky/GuT

    Bad Kreuznach erneuerte seit 1998 seine Kurangebote, setzte verstärkt auch auf den Bereich Wellness. Das Gesundheitszentrum wurde gebaut, das Bäderhaus zur Saunalandschaft umgebaut. In einer Serie hat der „Oeffentliche“ die Geschichte der Kur dokumentiert – von den Anfängen bis heute, vom Kurhaus zum Gesundheitszentrum. Der Gesundheitstag am Sonntag, 15. Oktober, 10 bis 18 Uhr, im Haus des Gastes, im Radonstollen und in den Acura-Kliniken zeigt noch einmal mit vielen Facetten, was aus der Kur geworden ist, die Prieger vor 200 Jahren etabliert hat.

    Die Tradition der Kur ist bis heute in Bad Kreuznach lebendig. Nicht mehr vorhanden ist dagegen die Kreuznacher Mutterlauge, denn die Salzgewinnung wurde 1998 eingestellt. Alleinstellungsmerkmal für das Heilbad ist heute die Radontherapie, eine in Deutschland einzigartige Form der Schmerztherapie ist die Radoninhalation im Dr. Jöckel-Stollen.

    Um die Kurmittel verordnen zu können, bedarf es einer Badeärztin: Hier trat die Allgemeinmedizinerin Dr. Daniela Thress in die Fußstapfen von Sanitätsrat Dr. Hans Jöckel. Dr. Thress stammt aus Kronstadt im rumänischen Siebenbürgen. Da ihre Mutter Krankenschwester war, hatte sie schon früh einen Bezug zur Medizin. Dadurch reifte in ihr die Entscheidung, Ärztin zu werden. Mit 19 Jahren kam sie nach Deutschland. Doch die Anerkennung als Allgemeinmedizinerin langte der zweifachen Mutter nicht. 2006 schloss sie darum die Zusatzausbildung zur Badeärztin ab. Da arbeitete sie schon in einer Gemeinschaftspraxis in Roxheim mit. „Die Arbeit als Landärztin hat mir auch sehr gut gefallen“, sagt sie. Insbesondere den persönlichen Kontakt zu den Patienten, wie er auf dem Land besteht.

    Seit September 2011 arbeitet sie im Crucenia-Gesundheitszentrum mit insgesamt sechs Wochenstunden als Badeärztin, wobei sie weiter in Roxheim in der Gemeinschaftspraxis tätig war. 2014 entschloss sie sich, im Gesundheitszentrum eine allgemeinmedizinische Praxis zu eröffnen. Denn allein nur von der Arbeit als Badeärztin könnte sie nicht leben, das zweite Standbein ist wichtig. Dennoch ist sie von den Anwendungen, insbesondere der Radonanwendung überzeugt. So hört sie immer wieder, dass nach drei Wochen die Patienten eine deutliche Besserung spüren und auch weniger auf Medikamente setzen. Eine intensive Behandlung hält mindestens drei Jahre. „Das Schöne am Beruf der Badeärztin ist, dass man schnell positive Ergebnisse bei den Patienten sieht.“

    Von Harald Gebhardt und Josef Nürnberg

    Mit Heilerde in der Haslauer Wanne: Wie werden heute Kurmittel eingesetzt?

    Bad Kreuznach. Seit 200 Jahren wird das Mineralwasser, das in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein aus tiefen Gesteinsschichten an die Oberfläche dringt, für medizinische Zwecke genutzt. Seit mehr als 100 Jahren bieten beide Heilbäder Therapien mit dem natürlichen Edelgas Radon. Wie hat sich der Einsatz dieser Naturschätze entwickelt?

    Der Einsatz der natürlichen Kurmittel Sole und Radon wird kombiniert mit Methoden der Physiotherapie. Dafür gibt es ein 13-köpfiges Team.
    Der Einsatz der natürlichen Kurmittel Sole und Radon wird kombiniert mit Methoden der Physiotherapie. Dafür gibt es ein 13-köpfiges Team.
    Foto: Dominik Ketz

    Ort der Kurmittelanwendungen ist heute das 2002 erbaute Crucenia-Gesundheitszentrum im Kreuznacher Kurviertel neben dem Thermalbad mit 1440 Quadratmeter Fläche für Therapie- und Praxisräume. Ein besonderer Vorteil ist die Verbindung zum Thermalbad über einen Bademantelgang.

    Heilbadbegründer Dr. Johann Erhard Prieger begann mit Vollbädern im Badezuber. Die Solebäder im Crucenia-Gesundheitszentrum nutzen bis heute die Mineralquellen des Salinentales. Das Wasser kommt aber nun nicht mehr aus einer der zahlreichen alten Quellen, sondern aus einer 500 Meter tiefen Bohrung. Bis heute finden die Bäder im modernen Ambiente des Crucenia-Gesundheitszentrums bei Rheuma, bei Gicht, bei Leiden des Stütz- und Bewegungsapparates Anwendung und bei Hauterkrankungen. Die Bäder sind anders als früher dank eines Wannenlifters auch für Behinderte nutzbar. In den Wannenbädern wirken einmal die gelösten Inhaltsstoffe, welche über die Haut und die Atemwege aufgenommen werden. Zum anderen übt das Wasser einen Trainingsreiz aus und regt schonend den Kreislauf an.

    Nicht mehr vorhanden ist die Mutterlauge – ein mineralischer Rückstand bei der Salzherstellung. Denn 1998 wurde die Salzgewinnung eingestellt. Dafür bieten die Heilerdepackungen in der Haslauer Wanne ein ortstypisches Kurmittel. Heilerde verbindet sich mit Heilwasser zu einer lehmigen Masse, die als Packung auf die betreffende Körperpartie aufgetragen wird. Die Patienten ruhen dann, eingepackt, fast schwerelos in einem Wasserbett – der Haslauer Wanne – und genießen Tiefenwärme und Entspannung.

    Glücklich wäre Prieger über das Thermalbad gewesen: Es erlaubt Bewegungstherapien im Solewasser, die auch bei Vorbelastungen der Gelenke und Muskulatur möglich sind. Wie zu Priegers Zeiten laden die Gradierwerke zur Inhalation in Salzluft ein: seit 1900 nicht nur im Salinental, sondern auch im Kurpark, seit 1928 mit dem Solezerstäuber – eine Wohltat für die Atemwege.

    Eine in Deutschland einzigartige Form der Schmerztherapie ist die Radoninhalation im Dr.-Jöckel-Stollen. Bei rheumatischen Erkrankungen führt die Therapie, wie Patienten berichten, bei sieben bis zehn jeweils einstündigen Sitzungen zu Schmerzfreiheit oder Schmerzlinderung, die bis zu einem Jahr nachwirkt. Der Einsatz der natürlichen Kurmittel Sole und Radon ist mit vielfältigen Methoden der Physiotherapie kombiniert, die das 13-köpfige Team aus Physiotherapeutinnen, medizinischen Masseuren und Mitarbeiterinnen der Bäderabteilung an die Kunden bringt. Im Angebot: Massagen, Krankengymnastik (auch am Gerät), Bewegungstherapie im Wasser und manuelle Therapie, spezielle Therapieformen wie Kiefer-Gelenk-Therapie oder die dreidimensionale Skoliosetherapie. Auch für diverse Formen der Schmerzbehandlung mit Elektrotherapie ist das Gesundheitszentrum ausgestattet.

    Die größte Veränderung: Zu Priegers Zeiten trank man das Heilwasser in großen Mengen. Aufgrund des Bromgehaltes wurde die Trinkkur in Bad Kreuznach bereits vor 30 Jahren eingestellt. Doch im wunderschönen Kurmittelhaus in Bad Münster am Stein läuft die Sole noch aus dem Hahn und kann frei zugänglich genossen werden. Viele vertrauen auf die wohltuende Wirkung für den Magen-Darm-Trakt.

    Von Dr. Michael Vesper

    Badeärztin Dr. Thress im Gespräch: Patienten bekommen mehr Lebensqualität

    Seit September 2011 arbeitet Dr. Daniela Thress als Badeärztin im Crucenia-Gesundheitszentrum. Sie trat in dir Fußstapfen von Sanitätsrat Dr. Hans Jöckel und ermöglicht so die Zukunft der Radontherapie. Wir sprachen mit der 48-jährigen Allgemeinmedizinerin.

    Frau Dr. Thress, wie sieht das Arbeitsprofil einer Badeärztin im Jahr 2017 aus?

    Zunächst einmal ist die badeärztliche Tätigkeit ein relativ geringer Teil meiner allgemeinmedizinischen Praxis. Das kann auch nicht anders sein, denn mit der reinen badeärztlichen Tätigkeit kann man heute keinen Praxisbetrieb mehr unterhalten. Um die Bad Kreuznacher Kurmittel verordnen zu können, musste ich die Zusatzausbildung zum Badearzt, andererseits eine Strahlenschutz-Qualifikation absolvieren, um die Radontherapie verschreiben zu können. Als Badeärztin bin ich sehr viel stärker als in manchen anderen ärztlichen Berufsfeldern Gesprächspartner und Ansprechpartner der Patienten, denn ich will ja, dass sie möglichst viel aus der Kur in ihr häusliches Umfeld mitnehmen können.

    Was sind Ihre Hauptaufgaben, und was hat sich gegenüber früher geändert?

    Meine Hauptaufgabe ist es, mit den Patienten den jeweils angemessenen Therapieplan zu erarbeiten und zu erstellen. Dem Vorgespräch kommt dabei eine große Bedeutung zu. Zudem begleite ich mit Kontrolluntersuchungen und Abschlussgespräch die gesamte Maßnahme und gewährleiste so eine Erfolgskontrolle. Wir haben es heute im Gegensatz zu früher viel mehr mit Rehapatienten oder mit Patienten nach Operationen als mit reinen Vorsorgekuren zu tun.

    Welche Angebote und Anwendungen hält das Crucenia-Gesundheitszentrum vor?

    Anwendungen, die nur über das Gesundheitszentrum abgegeben werden können, sind die Solebäder, Heilerdepackungen mit der Haslauer Wanne und die Radoninhalationen. Dazu kommt ergänzend eine große Palette physiotherapeutischer Angebote von der Massage über die Elektrotherapie bis zur Krankengymnastik mit indikationsbezogenen Ausprägungen.

    Welche Rolle spielen dabei präventive Maßnahmen?

    Die sogenannten Vorsorgemaßnahmen im anerkannten Kurort gehen immer mehr zurück. Das liegt wohl daran, dass viele Menschen diese Möglichkeit nicht mehr kennen, dass damit ein bürokratisches Genehmigungsverfahren verbunden und natürlich seitens der Kostenträger eine sehr viel restriktivere Genehmigungspraxis gegeben ist als noch vor 25 Jahren – zu den Spitzenzeiten der Kur. Allerdings ist zu beobachten, dass privat finanzierte Kuren, vor allem bei der Radontherapie, Zuwächse verzeichnen. Dazu ist aber eher die Bereitschaft aufgrund einer Vorerkrankung da als bei der reinen Vorsorge.

    Wie wird in der Balneologie ein Therapie- und Behandlungsplan erstellt?

    In einem ausführlichen Gespräch erörtere ich mit dem Patienten die Vorgeschichte, die akute Indikation beziehungsweise Beschwerden, die Lebensumstände und die Erwartungshaltung des Patienten (Schmerzfreiheit, Verbesserung der Beweglichkeit etc.). Wir wählen dann aus den therapeutischen Angeboten des Heilbades Möglichkeiten aus, wobei die persönlichen Voraussetzungen und die Belastbarkeit der Anwendungen über die Eignung entscheiden. Verordnet wird nur, was zweckdienlich und erfolgsversprechend ist. Die Dauer der Behandlung hängt dann natürlich von den persönlichen Gegebenheiten ab (Kostenübernahme Kassen, Privatzahler etc.).

    Wie sehen der Kurablauf und der Alltag eines Kurpatienten aus?

    Die Patienten beantragen zu Hause bei ihrem Hausarzt oder bei dem behandelnden Facharzt die Kur, wenn die Sozialversicherung der Kostenträger sein soll. Ich als Arzt stelle den Antrag, die Krankenkasse genehmigt oder auch nicht. Der Kurmittelschein gibt Anspruch auf einen großen Teil der Kosten für die therapeutischen Anwendungen. Außerdem gewährt er Anspruch auf eine Tagespauschale als Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung. Das muss der Gast aber privat organisieren. Hat man dann den Kurmittelschein, sucht der Patient im staatlich anerkannten Kurort den Balneologen auf. Der Kurmittelschein bedeutet die Übernahme eines großen Teils der Kosten für die therapeutischen Anwendungen durch die Sozialversicherung. Als Badeärzte, die für gesetzlich und privat Versicherte infrage kommen, haben wir in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein außer mir noch die Herren Fahmy, Goerz, Rabel und Sikora. Herr Fahmy, Herr Görtz, Herr Rabel und ich können auch die Radontherapie verordnen. Eine Abstimmung mit den Kollegen auch im Hinblick auf Vertretungsregelungen ist möglich. Mit dem Badearzt wird der Behandlungsplan festgelegt. Die Terminierung und zeitliche Verteilung der Anwendung erfolgt in der Reservierungszentrale des Crucenia-Gesundheitszentrums. Die Kombination von Haus des Gastes, Gesundheitszentrum und Thermalbad ermöglicht es auch, Zwischenzeiten zu überbrücken. Die Gäste kombinieren meist die medizinischen Anwendungen mit den örtlichen Entspannungs- und Unterhaltungsangeboten. Wichtig sind Kontroll- und Abschlussuntersuchung.

    Welche Bedeutung hat die Radontherapie heute?

    Die Radontherapie ist das einzige Alleinstellungsmerkmal des Heilbades. Während Heilwasser in über 200 Kurorten angeboten wird, gibt es die Inhalationstherapie im Sanitätsrat Dr.-Jöckel-Stollen nur bei uns. Ein weiterer Stollen befindet sich in Bad Gastein. Die Radonkuren sind in den vergangenen Jahren im Unterschied zu den Solebädern stark angestiegen – und es gibt hier einen großen Anteil von Privatzahlern, weil die Schmerztherapie den Patienten für ihre Lebensqualität so wichtig ist. Viele Schmerzmittel werden in der Dosis oder der Frequenz nach der Therapie reduziert. Manche Patienten benötigen sogar für längere Zeit keine Schmerzmittel mehr. In beiden Fällen werden unerwünschte Nebenwirkungen verringert. Die Radontherapie hat auch deshalb für Bad Kreuznach einen hohen Stellenwert, weil man versucht, die Schmerztherapie mit Soleanwendungen und Bewegungstherapie zu kombinieren.

    Was reizt Sie persönlich an Ihrer Tätigkeit als Badeärztin?

    Ich empfinde die persönliche Beziehung zu den Patienten und die Wirkungsmöglichkeit in einem überschaubaren Zeitraum als angenehm. Es ist sehr gut nachvollziehbar, ob in der zur Verfügung stehenden Zeit die verordneten Maßnahmen zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes oder des Wohlbefindens führen. Ist das der Fall, ist das auch für mich ein Erfolgserlebnis.

    Die Fragen stellte Harald Gebhardt

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