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    Meisenheim

    Schüler vom Glan sammeln für japanische Kinder

    Schüler der Realschule plus in Meisenheim wollen nach der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan helfen – „einfach nur helfen“. Rund um die beiden Schülersprecher Johanna Körper und Artur Marger ergriffen die engagierten Kinder und Jugendlichen die Initiative. Sie beschlossen eine Spendensammlung für die Not leidenden japanischen Kinder. Lehrer Antonio Garcia Polido lobte gestern Johanna Körper und Artur Marger: „Die beiden haben ihre Mitschüler vorbildlich motiviert.“ Auch Vertrauenslehrerin Sandra Feltes zeigte sich von der Aktion begeistert.

    Die Schüler haben Papierfiguren gefaltet. Mit dem Spendenerlös sollen Kinder in Japan unterstützt werden. Das Team der Realschule plus in Meisenheim um Schülersprecherin Johanna Körper (vorne links) hat schon in den ersten Tagen mehr als 1000 Euro gesammelt.
    Die Schüler haben Papierfiguren gefaltet. Mit dem Spendenerlös sollen Kinder in Japan unterstützt werden. Das Team der Realschule plus in Meisenheim um Schülersprecherin Johanna Körper (vorne links) hat schon in den ersten Tagen mehr als 1000 Euro gesammelt.
    Foto: Klaus Dietrich

    Schüler aller Klassenstufen falteten nach alter japanischer Tradition Origami-Figuren aus Papier. Sie werden jedem Spender überreicht. Laut einer asiatischen Legende erfüllen die Götter demjenigen einen Wunsch, der 1000 Origami-Kraniche faltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg kämpfte die japanische Schülerin Sadako Sasaki, eines der vielen Opfer des Atombombenabwurfs von Hiroshima, zweieinhalb Jahre gegen die Leukämie, indem sie 1000 Origami-Kraniche faltete. Am 25. Oktober 1955 starb sie im Alter von zwölf Jahren. Im Gedenken an sie falteten nun die Schüler der Meisenheimer Realschule plus Origami-Figuren, um den Opfern der aktuellen Katastrophe zu helfen. „Es war schon ein bisschen stressig“, berichtete Johanna Körper.

    Sie stand bereits vor mehreren Tagen mit weiteren Mitschülerinnen vor dem „Neukauf“-Markt in Meisenheim und sammelte Spenden im Tausch für Origami-Figuren. Jetzt gehen viele Schüler mit Spendenausweisen in allen Orten der Verbandsgemeinde Meisenheim und umliegenden Dörfer von Haus zu Haus – in der Hoffnung, viele Spender für ihre Idee zu gewinnen.

    Die Schüler freuen sich über jeden Beitrag, und mit ihnen auch die Kinder Japans. Bis gestern kamen mehr als 1000 Euro zusammen. Die Sammelaktion geht weiter. kd

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