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Kirn

Kinderbibeltag: Mädchen und Jungen beschäftigen sich mit Bibel

Rosemarie Hartung

„Komm und feier – heute ist ein Fest!“ So hieß das gemeinsam gesungene Lied aller Teilnehmer des Kinderbibeltages in Kirn. Mädchen und Jungen aller Konfessionen im Alter von fünf bis zwölf Jahren hatte die evangelische Kirchengemeinde dazu eingeladen.

Die biblische Geschichte von der Verschleppung der Juden nach Babylon und den Erlebnissen Daniels wurde in drei Akten auf die Bühne des evangelischen Gemeindehauses gebracht.
Die biblische Geschichte von der Verschleppung der Juden nach Babylon und den Erlebnissen Daniels wurde in drei Akten auf die Bühne des evangelischen Gemeindehauses gebracht.
Foto: Rosemarie Hartun

Es war bereits der achte Kinderbibeltag, und auch zu diesem hatten sich wieder 60 Kinder angemeldet. Zum Team um Pfarrer Volker Dressel gehörten 53 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter. Dabei waren CVJM-Mitglieder, das Team der Familienkirche, Erzieherinnen der evangelischen Kindertagesstätte sowie Mütter und Väter. Der Tag, bei dem sich alles um eine biblische Geschichte dreht, war genau geplant, damit alles reibungslos ablaufen konnte. Deshalb fingen die Überlegungen und Planungen auch bereits im Februar an.

Im großen Gemeindesaal sangen alle Teilnehmer gemeinsam zum Auftakt und zum Abschluss des Kinderbibeltages.  Fotos: Rosemarie Hartung
Im großen Gemeindesaal sangen alle Teilnehmer gemeinsam zum Auftakt und zum Abschluss des Kinderbibeltages. Fotos: Rosemarie Hartung
Foto: Rosemarie Hartun

Voller Spannung warteten die Teilnehmer dann im Gemeindezentrum auf das angekündigte Theaterstück „Daniel – Gott gibt dir Kraft“. Bevor es allerdings losging, stand gemeinsames Singen auf dem Programm. Silke Dressel und die Band um Helena Wenke, Benedikt Dressel, Christoph Stegemann und Vanessa Veith sorgten dabei für den guten Ton.

In einem Zwiegespräch erklärten Pfarrer Ferdinand Kenning und Steffi Demand zu Beginn jedes Aktes den Kindern, worum es bei dieser biblischen Geschichte ging. Wieso wurde der Jude Daniel mit seinen Freunden nach Babylon verschleppt, und wie weit war das von der Heimat entfernt? „So weit bis Idar-Oberstein oder sogar so weit wie bis Italien“, fragten Henning und Demand die Kinder.

Dass es zu der Zeit auch noch keine Handys und keinen Zug gab, ließ vor allem die älteren Kinder schmunzeln. Trotzdem hätten der starke Wille und der Glaube an Gott Daniel und seinen Freunden die Kraft gegeben, das Böse zu überstehen. Nach zwei Akten der Geschichte begann eine Arbeitsphase in Kleingruppen. Den dritten Teil mit Daniel in der Löwengrube, zeigte das Ensemble nach dem Mittagessen. Fleißige Grillmeister hatten dazu bei Sonnenschein im Außengelände ihre Grillstation aufgebaut, und die Küchenfeen schnippelten den Salat. Somit stand der Mittagspause unter freiem Himmel nichts mehr im Wege.

Sieben Angebote für Gruppenarbeiten gab es in zwei Phasen für drinnen und draußen. Bei der Aufteilung wurden die Altersunterschiede berücksichtigt. „Die Bewegungs- und Kreativangebote sollen die Wahrnehmung der biblischen Geschichte vertiefen“, erläuterte Pfarrer Volker Dressel. Es ging dabei um Konzentration und sich selbst etwas zuzutrauen. Zuerst galt für jede Gruppe, dass die Kinder sich kennenlernten. Im ganzen Haus waren danach Kinder mit ihren Projekten zu finden. Da gab es die Gruppe, die sich ein Puzzle bastelte. Dafür wurde ein Blatt mit Danielmotiven bunt ausgemalt, auf eine Pappe, auf der einzelne Puzzleteile vorgemalt waren, aufgeklebt und dann nach der Zeichnung zerschnitten. Und schon ergab sich ein DIN A4-großes Puzzle, das die Kinder mit nach Hause nehmen konnten.

Im Keller des Gemeindehauses wurde eifrig geklebt, gemalt und gesägt. Es entstand ein Strategiespiel aus Holz, bei dem volle Konzentration erforderlich war. Zur Sicherheit gab es ein kleine Tipps zur Lösung. Riesigen Spaß machte es auch den kleinen Bäckern, die sich selbst ein Apfeltörtchen geknetet hatten. In einer anderen Gruppe wurden Traumfänger und Löwenmasken gebastelt.

Bewegen hieß es beim Yoga mit den Figuren wie Baum und Krokodil, und auch bei einem Abenteuer im Freien waren Geschicklichkeit und Mut im Trübenbachtal erforderlich. Ruhiger ging es beim Stationenlauf zu. Hier galt es, einige Naturrätsel zu lösen. Den Kindern in allen Gruppen machte dieser Tag riesigen Spaß, und sie waren stolz auf das, was sie gebastelt und erlebt haben.

Zum Abschluss des Tages trafen sich alle Kinder wieder im großen Saal des Gemeindehauses, um die letzten Lieder des Tages gemeinsam zu singen. Für den guten Ton und die Technik sorgten Uwe und Mika Holler. Mit einem herzlichen Dankeschön von Pfarrer Volker Dressel an alle, die da waren und mitgeholfen haben, endete der achte Kinderbibeltag. Am Sonntag waren alle Kinder und ihre Eltern noch einmal zu einem Familiengottesdienst eingeladen.

Von unserer Reporterin Rosemarie Hartung

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