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Meisenheim

Juniorakademie endet mit einem Theaterspiel in der Meisenheimer PSG-Aula

Vor, Seit’ und ran – rück, Seit’ und ran … Der langsame Walzer klappt schon ganz gut bei Marlene, Felix, Elisa, Ricardo, Jennifer und David. Auch Marie, Robin, Carolin, Ansgar, Pauline, Fabian und die anderen Jugendlichen kriegen die Tanzschritte gut in den Griff. Die jungen Leute, die sich in der kleinen Turnhalle des Paul-Schneider-Gymnasiums zu einem Tanzkurs zusammengefunden haben, sind hochbegabte Schüler der Jahrgangsstufen sieben und acht von Gymnasien, Gesamt- oder Waldorfschulen in Rheinland-Pfalz.

Tanzen fördert die geistige und körperliche Fitness und kann Spaß machen. Das haben die Mädchen und Jungen der Meisenheimer Juniorakademie erkannt und auf eigenen Wunsch Tanzschritte gelernt.
Tanzen fördert die geistige und körperliche Fitness und kann Spaß machen. Das haben die Mädchen und Jungen der Meisenheimer Juniorakademie erkannt und auf eigenen Wunsch Tanzschritte gelernt.
Foto: Roswitha Kexel

Meisenheim – Vor, Seit’ und ran – rück, Seit’ und ran … Der langsame Walzer klappt schon ganz gut bei Marlene, Felix, Elisa, Ricardo, Jennifer und David. Auch Marie, Robin, Carolin, Ansgar, Pauline, Fabian und die anderen Jugendlichen kriegen die Tanzschritte gut in den Griff. Die jungen Leute, die sich in der kleinen Turnhalle des Paul-Schneider-Gymnasiums zu einem Tanzkurs zusammengefunden haben, sind hochbegabte Schüler der Jahrgangsstufen sieben und acht von Gymnasien, Gesamt- oder Waldorfschulen in Rheinland-Pfalz.

Sie genießen derzeit eine besondere Förderung im Rahmen der „Juniorakademie“ im Meisenheimer Gymnasium; finanziell unterstützt vom Bildungsministerium. In den vier Kursangeboten „Von den Zufallszahlen und ihrem Gebrauch“, „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz: über die Vision einer umweltschonenden Energieversorgung“, „EU-Afrika-Gipfel Meisenheim 2011“, „EU-Afrika-Gipfel Meisenheim 2011“ sowie bei Kursübergreifendes mit Musik, Gesang, Sport, Tanz und Exkursionen werden die Kinder gefordert und gefördert.

Beim Leben, Lernen, Lachen, Diskutieren und Forschen stehen die sozialen Kontakte im Vordergrund. Dabei können die Teilnehmer der Juniorakademie und das Betreuerteam die Schule und deren Ausstattung sowie die Sportanlagen nutzen. Die Verwaltung des Paul-Schneider-Gymnasiums unterstützt dabei.

Die PSG-Verwaltungsangestellte Carola Förster lobt: „In diesem Jahr haben wir eine ganz tolle Gruppe hier. Die Schüler sind alle freundlich, nett und hilfsbereit.“ Auch aus der Internatsküche gab es nur positive Rückmeldungen über die Jugendlichen, die Kursleiter und Betreuer. Akademieleiter Dr. Hanno Kamp bestätigt: „Die Mädchen und Jungen sind höflich, willig, initiativ und bereit, Verantwortung zu übernehmen. Es sind ganz normale Kinder, sie verstehen halt ein bisschen schneller als manche andere.“

Eben diese besondere Leistungsfähigkeit mussten sich die Jugendlichen vorab von ihrer Schule, einem Lehrer oder über den Nachweis einer Teilnahme an Schülerwettbewerben bestätigen lassen, um an der Juniorakademie angenommen zu werden.

„Erste Priorität sind immer die Kinder. Wir gewähren ihnen einen großen Gestaltungsfreiraum solange sie sich an den Rahmen halten“, erklärt der Akademieleiter. Beispielsweise bewundert er das fantasievolle Bühnenbild, das der Nachwuchs aus dem Nichts für die Musical-Aufführung „Fluch der Titanic“ in der Aula gestaltet haben.

Es sollte ein Remake aus Titanic und Fluch der Karibik gedreht werden – heraus kam nach einigen Irrungen und Wirrungen das Musical „Fluch der Titanic“.

Mit Orchester, Tanz, Chor, Schauspielern, Tontechnikern und Beleuchtern arbeiten 30 bis 40 Personen auf und hinter der Bühne für das Musical, das unter der Regie von Kursleiterin Sigrid Hartong am heutigen Donnerstag, 20 Uhr, in der Aula des Paul-Schneider-Gymnasiums aufgeführt wird.

Dafür haben die Jugendlichen Plakate in Meisenheim ausgehängt, denn die Bürger sind willkommen. Jannik Fritz, Philipp Spengler, Phillip Marx, Jan Knizia haben beim Bühnenbildbau tatkräftig angepackt.
Am Freitag gestalten die jungen Leute einen internen, bunten Abschlussabend, an dem sie die Ereignisse der Akademie Revue passieren lassen. Zum Abschluss der 16-tägigen Juniorakademie stellen die Teilnehmer ihren Eltern vor, was sie in den einzelnen Kursen gemacht haben. Und danach heißt es: Abschied nehmen.

„Das fällt uns allen sehr schwer. Es ist erstaunlich, welche Beziehung wir zu den Kindern und die Jugendlichen untereinander in dieser kurzen Zeit aufgebaut haben“, erklärt Dr. Hanno Kamp. Für ihn steht fest: „Ein Kinderlachen entschädigt für alles.“ (kx)

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