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    Bad SobernheimHildegardweg: Stationen aus dem Leben einer Heiligen

    Der Hildegardweg soll ab September Wegstationen aus dem Leben der Heiligen Hildegard miteinander verbinden und nicht nur Pilgern das Naheland näherbringen. Bis zur Eröffnung auf dem Disibodenberg am Sonntag, 9. September, sind aber noch viele Details abzuarbeiten. Wie die 136 Kilometer lange Strecke zwischen Idar-Oberstein und Bingen fit für Neugierige gemacht wird, wird diese Zeitung in den nächsten Wochen begleiten.

    Ziel ist es, die Faszination für das Leben und Wirken Hildegards von Bingen an den historischen Stätten ihres Wirkens greifbar zu machen. Die Äbtissin, Dichterin, Theologin, Natur- und Heilkundlerin lebte im Naheland: Der Pilgerwanderweg führt an verschiedenen Lebensstationen einer der wohl berühmtesten Frauen des Mittelalters vorbei.

    30 Infotafeln auf der gesamten Wegstrecke informieren über die Person und das Werk Hildegards sowie über das Leben im Mittelalter. Der spirituellen Seite Hildegards von Bingen nähern sich die Pilgerwanderer mithilfe von 27 Meditationstafeln, die Hildegards Bildern aus ihrem Hauptwerk der „Scivias“ entnommen sind und Impulse für eine Meditation geben. Für Verpflegung auf dem Hildegardweg wird in Kooperation mit der Regionalmarke SooNahe gesorgt: Speisen, die zur Zeit des Mittelalters üblich waren und dem regionalen Qualitätslabel SooNahe angehören, sollen an verschiedenen Punkten angeboten werden.

    Der 136 Kilometer lange Wanderweg verläuft in vielen Passagen auf Premiumwegen der Urlaubsregion Nahe. Startpunkt ist in Idar-Oberstein, von wo es auf einem sehr sportlichen ersten Teilstück über Herrstein zum Familiensitz und möglichen Geburtsort Hildegards nach Niederhosenbach geht. Von Niederhosenbach wandern Besucher nach Kirn und entlang des neu ausgeschilderten Weinwanderwegs bis Bad Sobernheim. Unweit davon ist entlang der Nahe die Klosterruine Disibodenberg zu erreichen. An diesem zentralen Ort des Weges verbrachte Hildegard 40 Jahre ihres Lebens. Der Pilgerwanderweg führt die Wanderer weiter über den Kunoweg bei Schloßböckelheim – benannt nach dem Abt auf dem Disibodenberg zur zeit Hildegards – nach Sponheim, woher die Mentorin der Heiligen, Jutta von Sponheim stammt. Von der Sponheimer Klosteranlage ziehen die Wanderer am Gauchsberg vorbei ins Tal des Gräfenbachs auf die Soonwaldhöhen zur Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt nach Spabrücken. Entlang des Dreimadonnenwegs geht es nach Schöneberg und weiter nach Stromberg. Von Warmsroth verläuft der Pilgerwanderweg dann noch ein Teilstück auf dem Soonwaldsteig bis auf den Rupertsberg. Endpunkt des Pilgerwanderweges ist der Hildegardschrein in der Wallfahrtskirche St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen.

    Von Sascha Saueressig

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