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VG Loreley

Touristik organisiert sich neu: Loreley bietet Gästen ganzjährig eine Servicestelle

Andreas Jöckel

Mit der Eröffnung des Kultur- und Landschaftsparks nach dem ersten Bauabschnitt will sich die Loreley-Touristik ab dem kommenden Jahr neu organisieren. Der Hauptausschuss hat dazu erste Grundsatzbeschlüsse einstimmig als Empfehlung für den VG-Rat vorbereitet, der am kommenden Donnerstag, 6. September, ab 18 Uhr tagt.

Ab 2019 will die Loreley-Touristik den Gästen im Welterbe Oberes Mittelrheintal eine ganzjährige Anlaufstelle im Besucherzentrum bieten. Dazu wird auch der Geschäftssitz des Vereins dorthin verlegt. Der Hauptausschuss empfiehlt dem VG-Rat einstimmig die Zustimmung. Foto: Andreas Jöckel
Ab 2019 will die Loreley-Touristik den Gästen im Welterbe Oberes Mittelrheintal eine ganzjährige Anlaufstelle im Besucherzentrum bieten. Dazu wird auch der Geschäftssitz des Vereins dorthin verlegt. Der Hauptausschuss empfiehlt dem VG-Rat einstimmig die Zustimmung.
Foto: Andreas Jöckel
Der Vorstand der Loreley-Touristik hatte schon im Oktober 2017 vorbehaltlich der Zustimmung des VG-Rates beschlossen, ab der Saison 2019 den Hauptgeschäftssitz der Loreley-Touristik mit einem ganzjährigen Servicebetrieb auf das Loreley-Plateau zu verlegen. Mit dem Umzug wollen die Touristiker auch verstärkt Aktivitäten im Kultur- und Landschaftspark übernehmen. Darüber hinaus sollen die Mitgliedsgemeinden unter anderem in den Bereichen Online-Marketing und Veranstaltungsorganisation unterstützt werden. Die konkreten Aufgaben werden derzeit noch im Rahmen einer bereits erstellten Studie mit dem Titel „Modellhaftes Organisationskonzept für touristische Orte mit herausragender Bedeutung für die Buga 2029/31 im Welterbe Oberes Mittelrheintal“ definiert. Ein darauf zugeschnittener Bedarf an Personal- und Sachkosten kann zurzeit noch nicht beziffert werden.

Für die derzeitige finanzielle Ausstattung der Loreley-Touristik existieren Verträge, die zum 31. Dezember 2019 auslaufen. Demnach stellt die Verbandsgemeinde jährlich 158.500 Euro zur Verfügung, worin 38.500 Euro für die touristische Anlaufstelle von Ostern bis Oktober im Loreley-Besucherzentrum enthalten sind. Die Stadt St. Goarshausen steuert weitere 45.000 Euro für den Servicebetrieb im Rathaus der Loreleystadt bei, wo die Touristik derzeit ihren Sitz hat.

Mittelfristig soll die Loreley-Touristik in Räumen der ehemaligen Jugendherberge unterkommen, wenn diese entsprechend umgebaut wurde.
Mittelfristig soll die Loreley-Touristik in Räumen der ehemaligen Jugendherberge unterkommen, wenn diese entsprechend umgebaut wurde.
Foto: aj
Wenn die Loreley-Touristik im kommenden Jahr ihren Sitz mit ganzjährigem Servicebetrieb auf das Plateau verlegt, wird sie bis Ende 2019 auch eine Anlaufstelle im aktuellen Umfang in der Stadt vorhalten. Für die Zeit ab 2020 muss sich der Stadtrat St. Goarshausen für eine neue Lösung entscheiden. Von der Loreley-Touristik gibt es ein Angebot, bei entsprechender Kostenerstattung eine Servicestelle in der Saison von Ostern bis Oktober im Rathaus einzurichten. Alternativ könnte sich der Stadtrat aber auch für eine Servicestelle in Eigenregie entscheiden.

Mittelfristig ist vorgesehen, die ganzjährige Tourist-Info auf dem Loreley-Plateau in der ehemaligen Jugendherberge unterzubringen, die im Rahmen des zweiten Bauabschnitts zum Eingangs- und Gastronomiegebäude umgebaut werden soll. Bis zur Fertigstellung empfiehlt der Hauptausschuss dem VG-Rat, der Loreley-Touristik unentgeltlich ausreichende Räumlichkeiten im Besucherzentrum zur Verfügung zu stellen.

Für die Einrichtung der Hauptgeschäftsstelle mit ganzjährigem Servicebetrieb gibt es aus touristischer Perspektive viele Gründe:

    • Die Gäste müssen dort abgeholt werden, wo sie ankommen. Mit der Fertigstellung des Kultur- und Landschaftsparks ist mit einem Anstieg der Besucherzahlen zu rechnen.
    • Die Loreley-Touristik ist für die Förderung in der gesamten VG zuständig. Das Plateau wird im Zuge seiner Entwicklung zum zentralen Anlaufpunkt der Region, von dem aus der Tourismus am besten zentral gesteuert werden kann.
    • Mehr Flexibilität für die internen Strukturen und Prozesse.
    • Die Neugestaltung des Loreley-Plateaus bringt neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich. Ein Konzept soll zeigen, wie die neuen Chancen für die Stärkung des Tourismus in der ganzen Region genutzt werden können.
    • Die Loreley wird einer der zentralen Ausstellungspunkte der Buga 2029/31.
Von unserem Redakteur Andreas Jöckel
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