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    Braubach

    Stadtranderholung: 169 Kinder reisen auf der Scheune ins Mittelalter

    Wie man so im Mittelalter lebte, das konnten die Kinder bei der Stadtranderholung auf der Scheune in Braubach kennenlernen. Denn beim dritten und letzten Kurs der Sommerferien wurden die Kinder, die aus den Gemeinden entlang der Lahn stammen, auf eine Zeitreise geschickt in längst vergangene Tage. Begrüßt von König Tobias (Kalb) und König Timon (Klaedtke) – den Ferienfreizeitleitern – eroberten die sechs- bis zwölfjährigen Knappen und Mägde am Montag vergangener Woche für zwei Wochen Burg Scheune hoch über Braubach.

    Bogenschießen, Ritterspiele, Armbänder basteln: Auf der Scheune hoch über Braubach wird es den Kindern bei der Ferienfreizeit nicht langweilig. Höhepunkte waren der Familientag, und die Übernachtungen stehen bei den Kindern hoch im Kurs.
    Bogenschießen, Ritterspiele, Armbänder basteln: Auf der Scheune hoch über Braubach wird es den Kindern bei der Ferienfreizeit nicht langweilig. Höhepunkte waren der Familientag, und die Übernachtungen stehen bei den Kindern hoch im Kurs.
    Foto: Mira Müller

    Natürlich stand dabei das typische Scheunen-Programm auf dem Plan, aber in abgewandelter Form. So wurden natürlich die allseits beliebten Holzhütten im Wald gebaut, die dann das Dorf, das sich an Burg Scheune schmiegte, darstellten. Und natürlich gehört auch das Verkaufen von selbst geknüpften Arm- und Haarbändern für Tannenzapfen zu den traditionellen Aktivitäten auf der Scheune – aber nicht wie üblich in den Waldhütten, denn gegen Schwarzmarkt gehen die Könige streng vor. Nein, diesmal ist ein offizieller Markt eingerichtet worden, für den sich die Marktbeschicker täglich neu beim Marktmeister bewerben mussten.

    Doch das gehört zu den Alltäglichkeiten auf und um Burg Scheune. Darüber hinaus haben sich die Könige auch besondere Aktivitäten ausgedacht. So stand beispielsweise Bogenschießen auf dem Programm oder es wurde gegerbt. „Uns war es wichtig, täglich was Mittelalterliches anzubieten, um das Thema Mittelalter über die zwei Wochen auch am Leben zu halten“, erzählt König Tobias.

    Zur Halbzeit am vergangenen Samstag war dann der große Familientag, an dem zu einem richtigen Mittelaltermarkt geladen wurde. Es gab einen Feuerspucker, Ritterspiele wurden auf dem Sportplatz ausgetragen, und Workshops für die ganze Familie wurden angeboten. Beispielsweise konnten sie aus einem Stück Leder ein Mühlespiel basteln, dass sich als kleines Säckchen transportieren lässt. Dazu gab es Spanferkel vom Grill. „Es war viel Aufwand und Vorbereitung, aber es hat sich gelohnt“, findet nicht nur Kalb, sondern auch die Kinder schwärmen noch von diesem außergewöhnlichen Fest.

    Und was traditionell auch großen Anklang bei den Kindern findet, sind die Übernachtungen. Für die Kleinen gab es eine Nachtolympiade, bei der die Kinder Gold sammeln mussten, um das gekidnappte Burgfräulein wieder freizukaufen, die Großen machten eine Nachtwanderung. „Das war ganz schön dunkel und gruselig“, erzählt Charlotte, und Acella ergänzt: „Aber die Hamburger an dem Abend waren echt lecker!“ Und mit ausgelassener Stimmung und jeder Menge tollen Erfahrungen neigen sich die Kinderfreizeit, aber auch die Sommerferien dem Ende entgegen, bevor nächste Woche wieder die Schule beginnt.

    Von unserer Reporterin Mira Müller

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