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    Andreas Steinle: Megatrends weisen den Weg in die Zukunft

    Es gibt zahlreiche Megatrends, die miteinander vernetzt sind, und die sich als langfristige Wellen des Wandels auf unsere tägliche Arbeit und die gesellschaftliche Entwicklung auswirken. Mit einem Impulsvortrag hat Andreas Steinle von der Zukunftsinstitut Workshop GmbH in Frankfurt beim Workshop für Bürger zur Buga 2031 vor dem Start des Ideenmarkts neue Denkanstöße gegeben.

    Andreas Steinle macht den Mittelrheinern Mut.  Foto: Jöckel
    Andreas Steinle macht den Mittelrheinern Mut.
    Foto: Jöckel

    Dabei präsentierte der Diplom-Kommunikationswissenschaftler anhand spektakulärer und teilweise humorvoller Beispiele, dass sich die grundsätzlichen Konzepte dieser Ideen und Entwicklungen auch auf bodenständige Projekte wie die Buga 2031 im Oberen Mittelrheintal übertragen lassen. Dass die Wellen des Wandels oft einen sehr langsamen Start hinlegen, sich aber über einen Zeitraum von 30 bis 50 Jahren hinweg plötzlich so schnell ausbreiten können, dass sich manche Menschen regelrecht überschwemmt fühlen, zeigte Steinle am Beispiel der Datenverarbeitung. Dabei geht es von der Entwicklung der ersten Computer und des PC über das Internet und das mobile Datennetz bis hin zu dem Internet der Dinge, in dem uns der Kühlschrank selbst via Smartphone informiert, was noch für das Abendessen fehlt. Diesen Megatrend bezeichnet Steinle als Konnektivität. Die virtuelle Welt ist zunehmend in der Lage, uns auf unterhaltsame Art und Weise über alles Mögliche zu informieren oder mit dem Blick durch Datenbrillen ferne Orte erlebbar zu machen. Im Umkehrschluss lässt sich so auch Vorfreude für einen Besuch der Buga erzeugen.

    Insgesamt stellte Steinle eine Karte aus 24 untereinander vernetzten Megatrends vor, die auf unterschiedliche Weise auf Natur, Gesellschaft, Technologie, Ökonomie, Zeitgeistmärkte oder Mode auswirken. Für den Workshop pickte er zwei weitere heraus. Da ist zum einen die Neo-Ökologie mit den Stichworten Bio-Boom und Nachhaltigkeit, für die etwa die „Essbare Stadt“ in Andernach als Ausprägung genannt werden kann. Stark mit dieser Neo-Ökologie verbunden gehört laut Steinle natürlich auch die Mobilität als Megatrend für die Buga in 14 Jahren dazu: „Wie kriegt man möglichst viele Touristen in die Region, ohne die Kulturlandschaft zu stören oder die Natur zu zerstören?“ Ein entscheidender Faktor dieses Trends ist die E-Mobilität sowie die Entwicklung autonom fahrender Pkw und Busse.

    Bei der Suche nach Impulsprojekten machte der Zukunftsforscher den Mittelrheinern mit Extrembeispielen Mut, bei denen Nachteile zu Vorteilen umgewandelt wurden: So ist etwa Surfen nicht nur auf Hawaii, sondern auch auf der eisigen russischen Halbinsel Kamtschatka beliebt. Ausgangspunkt für die touristische Erschließung war die „atemberaubende landschaftliche Kulisse“ – und die hat das Welterbe Oberes Mittelrhein schließlich auch zu bieten.

    Andreas Jöckel

    Klares Signal der DBG: Ja zur Buga 2031 im Welterbe Oberes MittelrheintalMachbarkeitsstudie: Wie die Buga 2031 das ganze Welterbe bespielen sollProjektbausteine: Module der dezentralen Buga 2031Einstimmiges Votum: VG Loreley will Buga 2031 am MittelrheinEinstimmiges Votum für Bewerbung: VG Loreley will die Buga 2031 am Mittelrheinweitere Links
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