Plus
Westerwaldkreis

Zwei Fachkräfte berichten: Warum es auch in Kitas Sozialarbeit braucht

Von Angela Baumeier
Janina Büsse (links) und Ariane Werner gehen regelmäßig in die Kindertagesstätten, wo sie Kita-Sozialarbeit leisten. Diese ist der psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes angegliedert.  Foto: Röder-Moldenhauer
i
Janina Büsse (links) und Ariane Werner gehen regelmäßig in die Kindertagesstätten, wo sie Kita-Sozialarbeit leisten. Diese ist der psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes angegliedert. Foto: Röder-Moldenhauer
Lesezeit: 3 Minuten

Ein Gespräch „zwischen Tür und Angel“, wenn das Kind aus der Kita abgeholt wird, ist manchmal der Türöffner dafür, dass Eltern Hilfe oder Tipps annehmen. Das wissen Janina Büsse und Ariane Werner, die seit Mitte August Kita-Sozialarbeit leisten. Das ist ein neues niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot, das im Zusammenhang mit dem Kita-Zukunftsgesetz geschaffen wurde.

Ungezwungen ergibt sich in einer Abholsituation ein Gespräch – vielleicht weil die Mutter müde aussieht und erzählt, dass ihr Kind derzeit so anstrengend, voller Wut ist. Vielleicht haben die beiden Sozialpädagoginnen, die Mitarbeiterinnen des Diakonischen Werkes im Westerwaldkreis sind, da einen Tipp? Natürlich kann auch gezielt ein Gesprächstermin vereinbart werden, ...