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Westerwaldkreis

Zahl der Erstspender steigt um fast 20 Prozent: Wäller opfern immer mehr Blut für den Nächsten

Von Markus Müller
Nach der Aufbereitung wird das gespendete Blut als Blutkonserve oder auch als spezielle Einzelbestandsteile vom DRK-Blutspendedienst auf dem schnellsten Weg zu den Krankenhäusern gebracht, wo es oft dringend benötigt wird.
Nach der Aufbereitung wird das gespendete Blut als Blutkonserve oder auch als spezielle Einzelbestandsteile vom DRK-Blutspendedienst auf dem schnellsten Weg zu den Krankenhäusern gebracht, wo es oft dringend benötigt wird. Foto: DRK-Blutspendedienst West

Genau 13.455 Blutspenden sind im Jahr 2020 im DRK-Kreisverband Westerwald zusammengekommen. Damit ist die Zahl der Spender gegenüber 2019 mit 13.116 um 2,6 Prozent gestiegen. Noch erheblich stärker ist die Zahl der Menschen angestiegen, die 2020 in der Region zum ersten Mal bei einem Termin des Blutspendedienstes Rheinland-Pfalz/ Saarland den so wichtigen Lebenssaft freiwillig für ihre kranken und verletzten Mitmenschen hergaben.

Lesezeit: 3 Minuten
Ihre Zahl ist binnen Jahresfrist von 934 auf 1108 und damit um sage und schreibe 18,6 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 2020 mit Unterstützung der DRK-Ortsvereine im Westerwaldkreis 109 Blutspendetermine durchgeführt. „Der Westerwaldkreis liegt damit im Landestrend“, stellt Benjamin Albrecht, stellvertretender Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst Rheinland-Pfalz und Saarland in Bad Kreuznach, ...
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Ohne die vielen ehrenamtlichen DRK-Helfer wären die Spendetermine gar nicht möglich

Dr. Holger Praßel und Privatdozent Dr. med. Thomas Zeiler vom Zentrum für Transfusionsmedizin Ratingen-Breitscheid des Blutspendedienstes West schreiben jetzt an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei den Blutspendeterminen des Deutschen Roten Kreuzes:

„Seit nunmehr einem Jahr leben wir mit Corona, und genauso lange machen wir Blutspende unter den erschwerten Bedingungen, die uns Corona auferlegt, denn die Blutspende muss weitergehen. Während viele Menschen im Homeoffice arbeiten und viele Betriebe zeitweise geschlossen werden müssen, waren und sind Sie immer vor Ort.

Wir sagen Ihnen heute Danke – Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz in dieser außergewöhnlichen und herausfordernden Zeit. Sie alle, jede und jeder Einzelne von Ihnen, leisten wertvolle Unterstützung für die Sicherstellung der Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz und die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit überlebenswichtigen Blutpräparaten.

Viele von Ihnen engagieren sich bereits seit Jahrzehnten für die Blutspende. Sie sind Vorbereiter, Planer, die Gesichter, das Lächeln, Krisenmanager und Kummerkasten der Blutspende – Sie sind die Gastgeber vor Ort. Ohne Sie wäre die Blutspende beim DRK nicht die, für die wir alle einstehen.“

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