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Westerwald/Wirges

Wirgeser Familie will mit neuer Stiftung helfen, den Wald zu retten

Von Stephanie Kühr
Eine von vielen kahlen Waldflächen auf dem Ranbsbach-Baumbacher Hölzeberg.  Foto: Peter Striege
Eine von vielen kahlen Waldflächen auf dem Ranbsbach-Baumbacher Hölzeberg. Foto: Peter Striege
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Der Klimawandel ist in den heimischen Wäldern weithin sichtbar. So dominieren im Westerwälder Forst gigantische Kahlschlagflächen und unzählige Polter mit gefälltem Holz. Ob am Köppel auf der Montabaurer Höhe oder in den Haiderbacher Wäldern, wo einst schöne Fichten- und Buchenwälder standen, sind große Lichtungen entstanden. Seit 2018 sind in ganz Rheinland-Pfalz rund 11 Millionen Bäume abgestorben. Allein im Forstamt Neuhäusel sind binnen zwei Jahren rund 2200 Hektar nachhaltig gestörte Waldflächen entstanden, wie Forstamtsleiter Friedbert Ritter bilanziert. Die Lage ist ernst. Um die Wälder zu retten, startet das Wirgeser Ehepaar Klaus und Claudia Koch nun ein kreisweit einmaliges Naturschutz-Projekt. Die Wirgeser Unternehmerfamilie hat die „Klaus-und-Claudia-Koch-Stiftung“ gegründet, um Wälder im Westerwald wieder aufzuforsten und Kinder zu einem nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt zu erziehen.

„Wir möchten mit dieser Stiftung sicherstellen, dass der Umweltschutz und der Schutz der Wälder, insbesondere im Westerwald, gefördert werden“, erklärt Klaus Koch das Ziel des Engagements. Dabei setzen er und seine Frau Claudia insbesondere auf Wiederaufforstungsmaßnahmen. So erhalten die Stadt Wirges und die Ortsgemeinde Dernbach zunächst jeweils 25.000 Euro an ...