Archivierter Artikel vom 09.07.2017, 13:03 Uhr
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Westerburg

Wiesensee droht zu verlanden: Jährlich 17.000 Tonnen neue Schlämme

Durch den Sedimenteintrag der oberirdischen Zuflüsse des Seebachs und des Hüttenbachs droht seit einigen Jahren schon die Verlandung des Wiesensees. Jährlich gelangen bis zu 17.000 Tonnen Schlamm in den See und lassen die Schicht am Seegrund im Jahr durchschnittlich um 1,2 Zentimeter ansteigen. Ein aufwendiges Entschlammungsverfahren, von der Verbandsgemeinde Westerburg geplant, soll das Gewässer vor einer Verlandung retten. Die Kosten für die sogenannte Entschlammung belaufen sich nach einer ersten vorläufigen Kostenberechnung auf circa 5,2 Millionen Euro.

Von Michael Wenzel Lesezeit: 2 Minuten
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