Archivierter Artikel vom 30.09.2010, 13:47 Uhr
Selters

Weiter Diskussionen um die Abschaffung der Jagdsteuer

Der Streit um die Abschaffung der Jagdsteuer auf Kreisebene geht weiter. Nachdem die Jäger im Westerwald angekündigt haben, ab dem 1. Oktober kein Unfallwild mehr zu entsorgen, fordert nun Kurt Sahm aus Maxsain die Kreistagsmitglieder aus der VG Selters auf, sich für die Abschaffung der Steuer einzusetzen.

Selters – Der Streit um die Abschaffung der Jagdsteuer auf Kreisebene geht weiter. Nachdem die Jäger im Westerwald angekündigt haben, ab dem 1. Oktober kein Unfallwild mehr zu entsorgen, fordert nun Kurt Sahm aus Maxsain die Kreistagsmitglieder aus der VG Selters auf, sich für die Abschaffung der Steuer einzusetzen.

Wie in der WZ berichtet, kassiert der Westerwaldkreis jährlich rund 210 000 Euro von den Jagdpächtern, wozu er nach aktueller Gesetzgebung nicht mehr verpflichtet ist. Das Problem: Das Land Rheinland-Pfalz gestattet zwar die Abschaffung der Jagdsteuer, gleicht die Einnahmeverluste für die Landkreise aber nicht aus. Der „schwarze Peter“ liegt damit bei den Kommunalpolitikern vor Ort.

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