Archivierter Artikel vom 16.06.2021, 08:00 Uhr
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Marienstatt

Weil gesellige Veranstaltungen ausfallen mussten: Patenschaften des Gymnasiums Marienstatt leiden unter Corona-Folgen

Seit rund 40 Jahren übernimmt die Schulgemeinschaft des Privaten Gymnasiums Marienstatt Patenschaften für bedürftige Kinder in aller Welt. Vermittelt werden diese über die Kindernothilfe in Duisburg, mit der die Schule eine enge Kooperation pflegt. Zuletzt konnten sich 24 Jungen und Mädchen in Lateinamerika, Asien und vor allem Afrika über die Unterstützung aus dem Westerwald freuen. Doch Corona stellt das Engagement auf eine harte Probe, denn neben den regelmäßigen Beiträgen der beteiligten Marienstatter Schüler für dieses Projekt kommt das nötige Geld für die Patenkinder normalerweise vor allem durch gesellige Veranstaltungen wie Tombolas, Waffelverkäufe oder Spendenläufe zusammen. Genau diese Aktionen sind jedoch wegen der Pandemie seit Frühjahr 2020 allesamt ausgefallen. Die weggebrochenen Einnahmen bedrohen die Initiative insgesamt. Deshalb hat Lehrer Steffen Wolf, der die Patenschaft seit Kurzem koordiniert, schulintern einen Hilferuf abgeschickt. Anlässlich des Tages des afrikanischen Kindes am heutigen Mittwoch möchte die WZ die Initiative genauer vorstellen und auf die aktuellen Probleme hinweisen.

Von Nadja Hoffmann-Heidrich Lesezeit: 3 Minuten