Montabaur

Wegen Straftaten:Türkischer Gemüsehändler soll ausgewiesen werden

Er kam als elfjähriges Kind nach Deutschland und lebt seit fast 40 Jahren im unteren Westerwald. Nun soll ein türkischer Gemüsehändler (50) in sein Heimatland abgeschoben werden. Grund: Der Mann sitzt zum wiederholten Male wegen Drogenhandel und -besitz im Gefängnis. Die Ausländerbehörde der Montabaurer Kreisverwaltung befürchtet, dass er weitere Straftaten begeht, falls er in Deutschland bleiben darf. Doch der Mann ist mit einer deutschen Staatsbürgerin verheiratet, hat eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und zwei erwachsene Kinder. Er fühlt sich längst als Inländer und kämpft nun juristisch gegen seine angeordnete Abschiebung.

Thorsten Ferdinand Lesezeit: 2 Minuten
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