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Westerburg

Vor 80 Jahren verstummte die Rufnummer 65: Am 11. November 1941 wurde die jüdische Familie Strauß aus Westerburg deportiert:

Am 11. November 1941 wurden auf Befehl der Geheimen Staatspolizei das jüdische Ehepaar Salomon und Johanna Strauß mit ihren Kindern Kurt (17 Jahre) und Brunhilde (12 Jahre) von ihrem Heimatort Westerburg in das Getto Minsk/Weißrussland deportiert. Sie kamen nicht mehr zurück. Die Spuren verliefen sich. Todesort und Todesdatum sind nicht bekannt. Das Datum des 11. Novembers ist der ehemaligen Westerburger Stadtarchivarin Maria Meurer Anlass, um an dieses Schicksal zu erinnern. Sie ist die Autorin des 2019 erschienen Buches „Verfolgt – Vertrieben – Vernichtet“, mit welchem sie die Lebensgeschichten von 140 jüdischen Opfern des Naziregimes nachzeichnet.

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