Archivierter Artikel vom 07.10.2017, 06:00 Uhr
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Westerwaldkreis

Verwaltung: Ehrenamtlicher Ausschuss bei Betrug machtlos

Der Rechnungsprüfungsausschuss der Ortsgemeinde Stockum-Püschen trägt nach Auffassung der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg keinerlei Verantwortung dafür, dass es der ehemaligen Ortsbürgermeisterin gelang, 2013 und 2014 gemeindeeigenes Geld zu veruntreuen. Insgesamt 8630 Euro Jagdpachteinnahmen hatte sie auf ihrem Privatkonto verbucht und wurde dafür zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt, die auf Bewährung ausgesetzt ist (die WZ berichtete). Ins Rollen kam alles, als die Verbandsgemeindeverwaltung Anfang Februar die Kommunalaufsicht beim Westerwaldkreis informierte, dass gegen die Ortsbürgermeisterin der Verdacht einer Vermögensstraftat zu Lasten der Ortsgemeinde bestehe. Weitere Veruntreuungen der ehemaligen Ortschefin – beispielsweise von Halleneinnahmen – sind angeklagt.

Angela Baumeier Lesezeit: 3 Minuten