Archivierter Artikel vom 19.04.2021, 10:39 Uhr
Westerwald

Totholz kann eine Gefahr sein: Im Westerwald ist auf abgestorbene Bäume zu achten

Das Austreiben der Bäume kündigt den Frühling an und lädt zum Waldspaziergang ein. Aber nicht alle Bäume erwachen zum Leben. Es sind die abgestorbenen Laubbäume oder ganze Fichtenwälder, die dem fehlenden Wasser und den hohen Temperaturen der vergangenen Jahre zum Opfer gefallen sind. Die Waldbesucher begegnen hier einer nicht zu unterschätzenden Gefahr: Abgestorbene Bäume oder trockene Äste, die ohne Vorwarnung umstürzen oder herabfallen können.

Eine vom Borkenkäfer befallene Fichtenfläche bei Neuhäusel zeigt das Ausmaß der Schäden im Wald.  Foto: Sascha Ditscher
Eine vom Borkenkäfer befallene Fichtenfläche bei Neuhäusel zeigt das Ausmaß der Schäden im Wald.
Foto: Sascha Ditscher

„Hier begegnen sich Mensch und Ökologie in einem Spannungsfeld. Aus ökologischer Sicht stellen tote Bäume wichtige Lebensräume und Strukturelemente im Ökosystem Wald dar. Dem gegenüber steht die Gefahr für Leib und Leben“, so Friedbert Ritter vom Forstamt Neuhäusel. Abgestorbene Fichtenwälder erkennt man an den braun gefärbten oder abgefallenen Nadeln und an der sich ablösenden Rinde. Solche sollten von den Waldbesuchern nicht betreten werden, hier ist es sicherer, auf den Wegen zu bleiben.