Archivierter Artikel vom 08.04.2015, 20:12 Uhr

Techniken unterstützen

Die Tierphysiotherapie ist in Deutschland eine staatlich nicht anerkannte Behandlungsmethode. Es ist anzunehmen, dass sie genauso alt ist wie die Physiotherapie am Menschen. Heute wird die Tierphysiotherapie nach vielen Operationen und Verletzungen, bei alten Tieren zur Erhaltung der Beweglichkeit oder auch zur Leistungssteigerung für Sporttiere angewandt.

Die meisten zu behandelnden Erkrankungen betreffen Muskeln, Gelenke, Knochen oder die Wirbelsäule. Mögliche Folgen solcher Erkrankungen sind Schmerzen, die sich in Lahmheiten äußern können. Mit Hilfe der Physiotherapie können gezielt Erkrankungen und Schmerzen in diesen Bereichen behandelt werden. Die häufig nach Lahmheiten und Operationen resultierenden Schonhaltungen der Tiere werden mit Hilfe von individuellen Übungen und manuellen Techniken wieder gelöst.

Die Tierphysiotherapie ist häufig eine auf den tierischen Bewegungsapparat umgewandelte Form der Humanphysiotherapie. wez