Archivierter Artikel vom 08.04.2022, 11:49 Uhr
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Ewighausen

Streunendes Wisent ist zurück in Ewighausen – Ortsbürgermeister warnt

Nach längerer Abwesenheit ist der Wisentbulle aus einem Auswilderungsprojekt im Rothaargebirge vor Kurzem in die Gemarkung Ewighausen zurückgekehrt. Insbesondere in den Wäldern um E-Feld, Dreifürstenstein sowie Richtung Maxsain und Helferskirchen halte das Tier sich auf, warnt der Ewighausener Ortsbürgermeister Andres Höver in einer Mitteilung.

Foto: Heiko Baum /Archiv

Die Jagdpächter berichteten ihm von Bildern des Bullen aus Wildkameras. „Er hinterlässt auch Spuren, sowohl auf Feldern als auch an Hochsitzen der Jäger.“ Das Tier nutze die Konstruktionen, „die dabei auch mal umfallen“, wohl zur Körperpflege, da immer wieder Fellreste nachweisbar seien. Teilweise scheine er sich mit seinem Gehörn zu verfangen, sodass Hochsitze komplett zerlegt aufgefunden würden.

Höver bittet: „Sollten Sie den Wisent antreffen, bitte ich Sie, ihn nicht zu bedrängen. Halten Sie Hunde an der Leine. Wenn Sie den Wisentbullen sehen sollten, weichen Sie bitte aus, denn es könnte sehr gefährlich werden.“