Niederelbert

Spendenrekord eingefahren: Almabtrieb in Niederelbert war ein voller Erfolg

Freuen sich über die Rekordspende (von links): Josef Müller (Goldene Sieben), Carmen Diedenhoven, Manfred Franz, Christian Kessler, Silvia Rossbach, Ferdi Schmitz, Dorle Becker und Rolf-Dieter Wiederstein.
Freuen sich über die Rekordspende (von links): Josef Müller (Goldene Sieben), Carmen Diedenhoven, Manfred Franz, Christian Kessler, Silvia Rossbach, Ferdi Schmitz, Dorle Becker und Rolf-Dieter Wiederstein. Foto: Kurt Heibel

Der Niederelberter Almabtrieb war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Im Rahmen einer Feier zur Übergabe der Spende an die „Unnauer Patenschaft zur Unterstützung krebs- und schwerstkranker Kinder und Jugendlicher“ war der Dorfgemeinschaftsraum gut gefüllt. Eingeladen waren alle Helferinnen und Helfer und Vertreter der Patenschaft.

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Ortsbürgermeisterin Carmen Diedenhoven hob bei der Begrüßung hervor, dass die Idee der „Goldenen Sieben“ aus dem Jahr 1990 sich zu einem Megaevent entwickelt hat. Sieben Almabtriebe in dieser Zeit hatten eine Spendensumme von mehr als 93.000 Euro erbracht. Das Ziel 2023 war es, die 100.000-Euro-Marke zu knacken. Jubel gab es im Saal über das Rekordergebnis, mit dem die Gesamtsumme der Spenden an die Unnauer Patenschaft auf 118.000 Euro steigt.

Deren Leistungen seit ihrer Gründung 1986 stellte der Vorsitzende Manfred Franz vor. Er ging auf die über viele Jahre gewachsene Freundschaft zu den Mitgliedern der „Goldenen Sieben“ und zu vielen Niederelberter Bürgern ein. In den 37 Jahren des Bestehens hätte sich der Vorstand kaum verändert, aber das Alter sei an den Vorstandsmitgliedern auch nicht spurlos vorübergegangen, und man könne einzelne Positionen nicht mehr ersetzen. So habe man eine Verschmelzung mit der Kinderkrebshilfe Gieleroth beschlossen. Beide Vereine haben denselben Zweck und stellten auch für die Zukunft sicher, dass eine Unterstützung der Familien weiter erfolgen könne.

Rolf Dieter Wiederstein wird im künftigen Vorstand stellvertretender Vorsitzender. Anschließend berichtete Christian Kessler vom Organisationsteam von der intensiven Vorbereitung auf den diesjährigen Almabtrieb, zu der sich eine Kerngruppe seit Anfang des Jahres regelmäßig traf, und der guten Zusammenarbeit mit den Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich hier engagiert haben. Danach wurde es spannend, das Licht im Saal ging aus und die Mitglieder des Filmclubs Montabaur gaben das Zeichen zu „Almabtrieb 2023 – Der Film“. Lang anhaltender Applaus war die Belohnung für die Arbeit des Teams um Peter Dick, Reiner Melsbach, Fritz Büssow, Guido Hagemeier, Kurt Heibel, Richard Kremer und Marie Wilhelms.

Ferdi Schmitz, Leiter des Orga-Teams, schließlich dankte dem Filmteam, allen Akteuren, den Landwirten, die Kühe, Ochsen und Ziegen zur Verfügung gestellt, sie gepflegt und wohlbehalten in die Heimställe verbracht hatten, den Musikvereinen aus Daubach, Holler und Hundsangen, den Biebesheimer Alphornbläser und dem Obst- und Gartenbauverein Oberelbert für das monetäre Ergebnis aus dem Apfelsaftverkauf. Abschließend lobte er alle, die sich mit Geldspenden am Ziel „Rekordspende“ beteiligt hatten. Schließlich übergab Diedenhoven den Spendenscheck über 25.000 Euro an Franz, der sich mit einer Umarmung bei ihr bedankte.