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Nentershausen

Rotkreuzler bereiten der Platznot ein Ende: DRK-Ortsverein Nentershausen erweitert sein Gebäude

Von Andreas Egenolf
Seit dem Start der vorbereitenden Untergrundmaßnahmen haben die Ehrenamtlichen und Helfer des DRK-Ortsvereins Nentershausen schon mehr als 900 Stunden Arbeit in den An- und Umbau ihres Domizils an der Eppenroder Straße investiert (hier eine Aufnahme vom Innenausbau von Ende Januar).  Foto: Andreas Egenolf
Seit dem Start der vorbereitenden Untergrundmaßnahmen haben die Ehrenamtlichen und Helfer des DRK-Ortsvereins Nentershausen schon mehr als 900 Stunden Arbeit in den An- und Umbau ihres Domizils an der Eppenroder Straße investiert (hier eine Aufnahme vom Innenausbau von Ende Januar). Foto: Andreas Egenolf

Der Ortsverein Nentershausen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist schon seit vielen Jahrzehnten für den südlichen Westerwaldkreis und Teile des benachbarten Rhein-Lahn-Kreises ein wichtiger Bestandteil des Sanitäts- und Rettungswesens. Mit den Jahren sind allerdings die Anforderungen für die Rotkreuzler gestiegen und damit auch ihr Platzbedarf.

Lesezeit: 2 Minuten
Doch die Platznot soll nun bald ein Ende haben. Bereits seit 2001 hat der DRK-Ortsverein in unmittelbarer Nachbarschaft zum Eisbachtalstadion in Nentershausen sein eigenes Domizil gefunden. Zuvor war über Jahrzehnte hinweg eine Garage des Feuerwehrgerätehauses die Heimat der Ehrenamtlichen, bevor sie vor mehr als 20 Jahren und nach über 1800 ...
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Zahl der First-Responder-Einsätze ist stark gestiegen

Hunderte Stunden an ehrenamtlicher Arbeit leisten die Helfer des DRK-Ortsvereins Nentershausen Jahr für Jahr. Einen Großteil davon machen die Einsätze als First Responder aus. Bei dieser Einsatzart alarmiert die Rettungsleitstelle parallel zum Rettungsdienst die Helfer vor Ort über Funkmeldeempfänger und eine SMS-Nachricht.

Die First Responder sind keine Konkurrenz zum Rettungsdienst und sollen diesen auch nicht ersetzen, sondern lediglich die schnellstmögliche Einleitung lebensrettender Maßnahmen sicherstellen. 2002 starteten die First Responder in Nentershausen zunächst als Pilotprojekt. 14 Mal wurden sie seinerzeit alarmiert. Doch die Zahl der Alarmierungen ist seither stetig gestiegen. So lag die Zahl im Jahr 2020 bei 337 Alarmierungen.

Die First Responder aus Nentershausen sind insgesamt für rund 14.000 Einwohner in 18 Ortschaften zuständig. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über insgesamt rund 77 Quadratkilometer, die sich auf den östlichen Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur, den Süden der Verbandsgemeinde Wallmerod sowie grenznahe Gemeinden des Rhein-Lahn-Kreises verteilen. aeg

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