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Westerwaldkreis

Riesenbärenklau breitet sich aus: Am Gelbach geht's einem Neubürger an den Kragen

Entlang des Gelbaches von Montabaur an abwärts ist sein Vorkommen zurzeit unübersehbar: Zahlreiche mächtige Stauden des Riesenbärenklaus zieren die Uferböschungen. Was auf den ersten Blick prächtig aussieht, ist auf den zweiten Blick eine Bedrohung: Die eingewanderte, auffällige Großpflanze kann sich negativ auf Menschen, Tiere und Umwelt auswirken. Mensch und Tier können bei Kontakt mit dem Pflanzensaft Schaden nehmen.

Von Markus Müller
Lesezeit: 2 Minuten
Zudem kann das aus dem Kaukasus stammende Gewächs aufgrund seines enormen Wuchses einheimische Pflanzenarten stellenweise verdrängen, teilen die Fachleute aus der Kreisverwaltung mit. Dies sei aus Sicht des Naturschutzes unerwünscht. Andererseits würden die großen Dolden gerne von Insekten besucht und seien eine gute Bienenweide, weswegen viele Imker die Pflanze schätzten. Gibt ...