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Westerwaldkreis

Prozess am Landgericht: Drogenhändler bekommt nach U-Haft Bewährung

Von Marvin Conradi
Weil er in drei Fällen im Westerwald mit Drogen gehandelt hat, ist ein 24-Jähriger vom Landgericht Koblenz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zunächst sah es aufgrund einer Zeugenaussage so aus, als ob es für den Angeklagten schlimmer kommen würde.
Weil er in drei Fällen im Westerwald mit Drogen gehandelt hat, ist ein 24-Jähriger vom Landgericht Koblenz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zunächst sah es aufgrund einer Zeugenaussage so aus, als ob es für den Angeklagten schlimmer kommen würde. Foto: Johannes Eisele, picture alliance/dpa

Zu einer Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren ist ein 24-jähriger Mann verurteilt worden, der in drei Fällen mit Betäubungsmitteln im oberen Westerwald gehandelt hat und illegal ein Springmesser besaß. Dies hat die zweite Strafkammer, unter dem Vorsitz von Richter Andreas Groß, am Landgericht Koblenz entschieden. Nachdem am vergangenen Prozesstag bereits der Haftbefehl wegen eines Rückziehers des Kronzeugen aufgehoben wurde und dadurch einige Anklagepunkte eingestellt wurden, musste nur noch über die restlichen vier Anklagepunkte geurteilt werden.

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Damit geht eine schwierige Hauptverhandlung mit einem vergleichsweise milden Urteil zu Ende. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 24-Jährigen ursprünglich vorgeworfen, in elf Fällen von Juni 2019 bis September 2020 gewinnbringend 50 bis 500 Gramm Marihuana bzw. Haschisch und 20 bis 200 Gramm Amphetamine verkauft zu haben. Mit dem Drogenhandel sollten laut ...