Archivierter Artikel vom 18.02.2020, 20:00 Uhr
Westerwaldkreis

Orkantief: Stürme haben verheerende Folgen für unsere Wälder

Die jüngsten Stürme haben in den Westerwälder Wäldern rund 64.800 Festmeter Nadel- und Laubbäume umknicken und sogar entwurzeln lassen. Die von Orkantief Sabine und Victoria angerichteten Schäden sind immens. Entsprechend haben die Waldarbeiter in den drei heimischen Forstämtern Hachenburg, Neuhäusel und Rennerod zurzeit alle Hände voll zu tun, um den Windwurf aufzuarbeiten sowie Wald- und Rettungswege freizuschneiden. Dabei arbeiten die Forstmitarbeiter unter Lebensgefahr. Bis Ostern, so hoffen die Experten, sollen die Schäden beseitigt sein. Dann beginnt der gefürchtete Borkenkäferflug. Da die Gefahren im Forst aktuell noch nicht gebannt sind, sollten Spaziergänger und Wanderer die Wälder vorerst meiden. „Die Gefahr durch umstürzende Bäume und herunterfallende Äste ist groß“, warnt Friedbert Ritter, Leiter des Forstamtes Neuhäusel, eindringlich.

Stephanie Kühr Lesezeit: 4 Minuten
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