Archivierter Artikel vom 27.07.2018, 15:47 Uhr
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Westerwald

Oftmals schon uralt: Bildstöcke und Wegekreuze stehen für Frömmigkeit

Es gibt sie an zahlreichen Stellen in Wald und Flur, doch oftmals nehmen Spaziergänger und Wanderer sie nur beiläufig wahr – die Rede ist von Wegekreuzen und Bildstöcken, die als Zeichen für Frömmigkeit auch im Westerwald verbreitet sind. Anders als große Gotteshäuser und Kapellen sind diese religiösen Kleindenkmäler in der Regel kein Eigentum der Kirchen. Sie wurden meist von Privatpersonen aufgestellt und werden oftmals auch von Gläubigen geschmückt und gepflegt. Die Kirchengemeinden wissen mitunter selbst nicht genau, wie viele Heiligenstöcke es in ihrem Gebiet überhaupt gibt. Manche Kreuze oder auch Marienstatuen sind schon Hunderte von Jahren alt und werden von der Öffentlichkeit kaum noch zur Kenntnis genommen.

Von Thorsten Ferdinand Lesezeit: 3 Minuten