Passau/Borod

Obduktionsergebnis liegt vor: Armbrust-Tote waren mit K.-o.-Tropfen betäubt

Im Falle der Passauer Armbrusttoten, ein Mann und zwei Frauen aus dem Westerwaldkreis, liegt gut drei Monate nach der mysteriösen Tat der Abschlussbericht der Kriminalpolizei Passau mit dem Obduktionsergebnis vor. Die Staatsanwaltschaft Passau geht aufgrund der neuen Erkenntnisse davon aus, dass zwei der Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt wurden, bevor sie von einer 30 Jahre alten Frau mit einer Armbrust getötet wurden. Die Ermittlungen haben zudem ergeben, dass es sich bei den Toten sowie bei den wenig später im niedersächsischen Wittingen aufgefundenen beiden toten Frauen um Mitglieder einer privaten Sekte gehandelt hat. Dabei scharten sich die offensichtlich psychisch labilen Frauen um den Westerwälder Torsten W. aus Borod. Die Sektenmitglieder sahen sich als Welterneuerer an und glaubten an ihre Wiedergeburt. Das hat der Passauer Oberstaatsanwalt Walter Feiler auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt.

Stephanie Kühr Lesezeit: 3 Minuten
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