Westerwaldkreis

Mit ihrem Tastsinn erfühlt sie auch Krebs sehr früh: Marion Beuth macht aus ihrer Sehbehinderung eine Gabe für Patientinnen

Fast so groß wie eine Walnuss ist eine Geschwulst in der Brust, wenn eine Frau sie bei der Selbstuntersuchung ertasten kann. Der geschulte Gynäkologe fühlt auch Veränderungen, die etwa die Größe einer Erdnuss haben. Doch es gibt – mittlerweile auch im Westerwaldkreis im Einsatz – eigens qualifizierte Medizinisch-Taktile Untersucherinnen (MTU), die Raumforderungen schon in der Größe einer winzigen Zuchtperle im Brustgewebe aufspüren können. Diese Methode nutzt den überlegenen Tastsinn sehbehinderter Frauen. „So kann ich aus meinem Handicap eine Gabe machen“, sagt Marion Beuth, die einzige MTU, die in Rheinland-Pfalz tätig ist: Mit Frauenärzten in Höhr-Grenzhausen und in Mayen arbeitet sie zusammen.

Katrin Maue-Klaeser Lesezeit: 3 Minuten
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